Blog Archive

© by M.J. Sky. Powered by Blogger.
Sonntag, 30. Dezember 2012

Guten Rutsch

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe, dass ihr ein paar schöne Tage mit euren Familien
verbracht habt und wünsche euch einen guten Rutsch ins
neue Jahr.

Wenn das neue Jahr da ist, werde ich wieder fleißig sein.


Liebe Grüße


Sonntag, 23. Dezember 2012

Frohe Weihnachten

Ich wünsche euch und euren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest 
und einen guten Rutsch ins neue Jahr!



Liebe Grüße

Dienstag, 18. Dezember 2012

Story: Blutmond - Ertappt

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: Blutmond

Der Mann, der eben noch den Altar umrundet hatte, schob seine Hand unter den Bauch der Frau und hob damit ihren Hintern an. Seine andere Hand wanderte über ihren Rücken hoch bis zum Nacken und vergrub sich anschließend in ihren Haaren. Er zog ihren Kopf grob zu sich heran und beugte sich über ihren Körper um sie zu küssen. Während diesem innigen Kuss wanderte seine Hand weiter zu ihrem Busen und knetete ihn durch. Ich bemerkte, dass die Hand, die er zuvor unter ihren Bauch geschoben hatte, zwischen ihren Beinen verschwunden war und sie dort massierte. Die Frau stöhnte unter ihm zufrieden auf, seine Berührungen wurden immer intensiver, was die Frau offensichtlich genoss. Langsam wurde mir heiß und mein Bauch kribbelte. Natürlich hatte ich so was schon mal in Filmen gesehen, aber das war nicht annähernd wie das hier.

Freitag, 14. Dezember 2012

Story: Blutmond - Das Ritual

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: Blutmond

Stundenlang durchsuchte ich verzweifelt das Internet um heraus zu finden was mir Elena da in die Hand gedrückt hatte. Ich wollte schon aufgeben und diesen Beutel entsorgen, als ich auf einer Seite, die sich mit Voodoo befasste, fündig wurde. Diese Seite war ein Shop für Kettenanhänger auf denen die verschiedensten Symbole abgebildet waren. Unter anderen fand ich auch die drei, die auf diesen Beutel eingestickt waren. Das eine stand für „Stärke erlangen“, das andere für „Siegreich im Kampf“ und das dritte „Schutz“. Nachdem ich gespannt die Seite durchgelesen hatte ließ ich mich zurück in meinen Stuhl fallen. Ich fühlte mich nicht viel schlauer als vorher, eher im Gegenteil, es verwirrte mich noch mehr.

Leider hatte ich keine Informationen zu den Kräutern finden können, mit denen der Beutel gefüllt war. Ich hatte versucht diese mit den Abbildungen im Internet zu vergleichen, doch hätte es fast jede dieser Pflanzen sein können. Nachdenklich betrachtete ich den kleinen Beutel und rollte ihn zwischen meinen Händen. Elena meinte es wohl ernst damit, dass ich in Gefahr war. Es war spannend für mich jemanden kennen zu lernen der sich mit solchen Dingen befasste, aber das sie das hier ohne mein Einverständnis gemacht hatte beunruhigte mich, denn auf dieser Internetseite stand auch, dass man dazu etwas von mir benötigte, wie z.B. Haare oder einen persönlichen Gegenstand. Ich überlegte, ob ich sie zur Rede stellen sollte, doch verwarf diesen Gedanken gleich wieder. Mein Blick fiel auf die Uhr, 1:32 prankte dort in roten Zahlen. Ich hatte gar nicht bemerkt wie spät es inzwischen geworden war. Keiner hatte mich zum Abendessen gerufen oder nach mir gesehen. Da mein Magen grummelte entschloss ich mich dazu in die Küche zu gehen und mir was zu Essen zu machen.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Rose

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Ich folgte Logan durch das große Haus, die Anspannung der letzten Stunden fiel von mir ab und ich bemerkte nun wie erschöpft ich war. Ich machte mir Gedanken um Dana, ich konnte nicht nachvollziehen, wie sie mich so verurteilen konnte ohne mich zu kennen. Auch Logan war bis eben nicht klar gewesen, dass ich nicht freiwillig zu einer Vampirin geworden war. Ich gab mir Mühe nicht mehr zu sehr darüber nachzudenken, ich wollte nur noch zu meiner Tochter. Ich vermisste sie so sehr, dass es mir das Herz zerriss. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute der letzten Wochen hatte ich an sie gedacht und gebetet, dass ich sie eines Tages wieder in die Arme schließen konnte.
Dienstag, 11. Dezember 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Abgezogen

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Die Vampire waren endlich abgezogen, nur noch vier von Liam´s Mündeln waren zurück geblieben und hatten ihren Posten bezogen. Auch Megan war sich der beruhigten Lage bewusst und stürmte plötzlich, wie von dem Teufel höchst persönlich gehetzt, Richtung Gebäudeeingang. Sie war unnatürlich schnell, weshalb ich Schwierigkeiten hatte sie einzuholen. Kurz bevor sie den Eingang erreicht hatte, bauten sich die Werwölfe vor ihr auf und versprerrten ihr damit den Durchgang. Aufgebracht schrie sie die Werwölfe an und wollte hinein gelassen werden, doch als sie merkte, dass sie so nicht weiter kam warf sie mir einen Wut entbrannten Blick zu. Ich hatte sie endlich eingeholt und wollte ihr die Situation erklären, da packte sie meinen Arm und verdrehte mir diesen hinter meinem Rücken. Sie zischte mir, jedes Wort einzelnt betonend, zu "Wo – ist – meine – Tochter?", ihr Stimme war dabei eiskalt.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Story: Blutmond - In Gefahr

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: Blutmond

Ich lief eilig an Christopher vorbei der mir fragend hinter her schaute: „Was hat dich denn gebissen? Du siehst aus als hättest du einen Geist gesehen.“, ich ließ ihn stehen, ohne ihm zu antworten. Als ich meine Zimmertür hinter mir schloss, ließ ich mich, mit dem Rücken an die Tür gelehnt, auf den Boden sinken. Mein Herz pochte vor Aufregung, ich musste mich erstmal wieder beruhigen. Was war bloß los mit mir? Ich war gerade vor dem besten Freund meines Stiefbruders regelrecht geflohen, weil er kalte Hände hatte, aber eiskalte Hände. Es war nicht sonderlich kalt draußen, nein im Gegenteil. Seine Augen waren so anders als eben noch während der Fahrt, sie jagten mir Angst ein. Ein Klopfen an der Tür riss mich aus meinen Gedanken: „Ja?“ es war Christopher der sich besorgt anhörte: „Was ist denn los? Hat Rob was angestellt, als ihr alleine wart?“ Ich wusste nicht was ich darauf antworten sollte. Getan hatte er nichts, aber trotzdem jagte er mir Angst ein. Ich hörte wieder seine Stimme: „Sam? Sag doch was.“

Dienstag, 4. Dezember 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Drohung

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Ich musste zunächst verarbeiten, was ich gerade zu hören bekommen hatte. Das konnte doch nicht wirklich passieren, oder doch? Unsere Gruppe schloss sich immer enger zusammen, versuchte eine Verteidigungslinie zu bilden. Man konnte nicht wissen wie schnell die Situation eventuell wieder eskalieren würde. Ich beobachtete Liam, wie er Megan immer weiter bedrängte. Es würde nicht mehr lange dauern, bis sie ihm nachgeben musste. Sie war sein Geschöpf, eigentlich hatte man keine Wahl, es war beeindruckend, wie lange sie stand hielt. Dann kam mir eine Idee. Mein Blick schoss zu Dante, der immer noch als Werwolf neben mir stand und, so wie ich, die Situation beobachtete. Als hätte er meinen Blick auf sich gespürt wandte er mir seinen Kopf zu und nickte. Sollten wir dieses Schlamassel überleben, würde ich ihn fragen müssen, wie er das machte.

Samstag, 1. Dezember 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Erkenntnis

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Es waren etwa ein Dutzend Werwölfe übrig geblieben die sich nun zurück gezogen und zu uns gestellt hatten. Ich hörte Logan aufgeregt auf jemanden einreden „Dante, Kumpel. Bin ich erleichtert dich zu sehen.“, als ich mich umdrehte sah ich wie er lachend einem Werwolf hinter dem Ohr kraulte. Ich hoffte, dass der Tag nicht noch kurioser werden würde. Ich konzentrierte meine Aufmerksamkeit wieder auf das Eingangstor des Grundstücks, wo sich eine Gruppe von Vampiren sammelte, sie waren eindeutig in der Überzahl. Als sich die Gruppe formiert hatte trat Raoul, der die Spitze formte, erhobenen Hauptes einen Schritt vor und sagte „Liebste, meint ihr nicht, dass euer Platz an meiner Seite ist?“, er strahlte so viel Arroganz aus, wie ich es nur von Liam gekannt hatte.

Freitag, 30. November 2012

Story: Blutmond - Eiskalt

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: Blutmond

Christopher nahm mich, wie versprochen, in seinem Auto mit zur Schule. Es war ein Backsteingebäude welches hell und freundlich wirkte. Aus allen Richtungen strömten bereits die Schüler herbei. Wir parkten auf dem schon fast vollen Schulparkplatz und gingen gemeinsam Richtung Schulgebäude. Nachdem wir alles Bürokratische erledigt hatten zeigte mir Christopher meinen Klassenraum und musste mich alleine lassen. Wir waren leider in verschiedenen Klassen, da er einen Jahrgang über mir war, aber er versprach mir, dass wir uns in der Pause in der Mensa treffen würden und erklärte mir noch den Weg dorthin. Ich brachte also die ersten beiden Stunden Mathe und Physik hinter mich um mich dann auf die Suche nach der Mensa zu machen. Ich ging gerade suchend den Gang runter als mich ein dunkelhaariger Junge ansprach. 
Donnerstag, 29. November 2012

Story: Blutmond - In der Nacht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: Blutmond 

Am Abend fiel ich erschöpft in mein Bett. Christopher und ich hatten den ganzen Tag am See gesessen und uns unterhalten, ohne jedoch noch einmal aneinander zu geraten. Es war für noch unbegreiflich einen "Bruder" zu haben, aber es war schön mit ihm nach bereits so kurzer Zeit vertraut umgehen zu können, es kam mir vor als wären wir zusammen aufgewachsen. Ich ließ den Tag noch mal Revue passieren und war gleichzeitig in Gedanken bei meinem morgigen ersten Schultag. Ich konnte kaum meine Augen aufhalten und es dauerte nicht lange bis ich in einen unruhigen Schlaf fiel.
Es war noch dunkel als ich aufwachte, ich war mir nicht sicher was mich geweckt hatte. Ich wollte mich gerade nochmal umdrehen und mich wieder in meine Decke kuscheln, als ich einen lauten, dumpfen Knall hörte. Ich fuhr erschrocken zusammen und war mir unsicher was ich jetzt tun sollte. Ich war wie versteinert vor Angst, bis meine Sorge meine Angst in den Hintergrund stellte. Mom, Andrew, Chris... Ich sprang auf und hechtete zur Zimmertür, Panik überkam mich, ich hatte den Türknauf gerade umdrehen wollen, als ich inne hielt. Was ist, wenn da jemand Fremdes im Haus war? Ich erinnerte mich in meinem Wandschrank einen Baseballschläger gesehen zu haben. Ich öffnete diesen, holte den Schläger hervor und schloss die Tür genauso leise wie ich sie geöffnet hatte. Ich schlich zurück zu meiner Zimmertür und lauschte, ob im Haus etwas zu hören war, doch alles war Still. Hatte ich doch nur geträumt oder mir das Geräusch eingebildet? Nervös öffnete ich dir Tür einen Spalt um auf den Flur zu spähen, der friedvoll vor mir lag.

Mittwoch, 28. November 2012

Story: Blutmond - Am See

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: Blutmond 

„Oh, wie wunderschön es hier ist.“ Mehr kam mir nicht über meine Lippen. Christopher ging an mir vorbei und ich konnte sehen, dass er wieder lächelte. Ich folgte ihm zu einer Wiese wo er den Rucksack ablegte und die Decke hervor holte um sie auszubreiten. Während er mit der Decke zu Gange war sagte er „Sam, es tut mir leid, wie ich eben reagiert habe, das war nicht richtig. Ich habe wohl etwas überreagiert.“ Ich war überrascht, eine solch direkte Entschuldigung hatte mir gegenüber noch niemand ausgesprochen. „Nein, du hattest Recht.“, widersprach ich. Er setzte an um etwas zu sagen, aber ließ es dann doch sein. Schweigend packte er die Lunchpakete aus, die uns Elena gezaubert hatte. Wir saßen nebeneinander auf der Decke und blickten auf den See. In den Bäumen hörte ich die Vögel zwitschern. Still genossen wir die wundervolle Atmosphäre. Es war ein bezaubernder Ort, der nur eine Viertelstunde Fußmarsch von meinem neuen zu Hause entfernt lag.
Langsam begann ich, all das Schreckliche der vergangenen Wochen zu verdrängen. Christopher riss mich aus meinen Gedanken „Es ist wohl nicht einfach in ein Flugzeug zu steigen, dass dich in ein fremdes Leben bringt und zu wissen, dass man nicht zurück kann.“ Er hatte wieder diesen nachdenklichen Ausdruck vom Frühstück im Gesicht. „Ist es das, worüber du nachdenkst?“ fragte ich ihn. Er blickte weiter auf den See und antwortete „Ja, ich versuche mir vorzustellen wie es für dich sein muss in ein Leben gezwängt zu werden, welches für dich bestimmt wurde. In einem Haus mit einer Familie zu leben, die dir fremd ist. Und dann noch von deinem fremden Stiefbruder angekeift zu werden, weil du dir Sorgen um ihn machst.“ Er grinste entschuldigend bei dem letzten Teil des Satzes.

Dienstag, 27. November 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Blutbad

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Im Augenwinkel sah ich, dass Logan wie erstarrt am Auto stehen geblieben war. Es war noch Nacht, aber durch den Vollmond, der die Straße erhellte, war das Szenario klar zu erkennen. Die Straße war von Blut getränkt, überall lagen Leichen und Körperteile verstreut. Mitten in diesem Schlachtfeld sah man Raoul, mit vier weiteren Vampiren, gegen eine Meute Werwölfe kämpfen. Ich eilte in deren Richtung, auch wenn ich nicht wusste was ich hätte tun können. Der leblose Körper eines Werwolfs wurde mir entgegen geschleudert, ich konnte gerade noch inne halten und ausweichen, mein Blick folgte dem Leichnam aufmerksam. Ich war verwundert zu sehen, was kurze Zeit später geschah: Der Werwolf wandelte sich zurück in seine menschliche Gestalt. Ich hatte noch so viel zu lernen in dieser...meiner Welt.

Story: Blutmond - Morgenmuffel

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: Blutmond

Am nächsten Morgen klopfte es an der Tür. Ich schaute aus dem Fenster und die Sonne vertrieb gerade die Dunkelheit. Es klopfte wieder. Ich drehte mich um und schaute auf meinen Wecker, es war 7:00 Uhr Morgens an einem Sonntag. Ich war noch so müde, dass ich das Klopfen einfach ignorierte. Es klopfte schon wieder und ich hörte Christopher: „Hey Schwesterchen, das Frühstück ist fertig.“ Ich brummte nur vor mich hin, als die Tür auf ging. Christopher stand in der Tür und grinste mich an: „Na? Sind wir ein Morgenmuffel?“ Ich zog mir die Decke über den Kopf und antwortete: „Ja, immer bis 9 Uhr.“ Er lachte, aber machte keine Anstalten zu gehen „Ich muss dich mit runter bringen sonst verweigert mir Elena mein Frühstück.“ Ich zog mir die Decke bis unter die Nase und schaute ihn mit hoch gezogenen Augenbrauen an. „Komm schon, es gibt auch die besten Spiegeleier die du je essen wirst.“ Mit einem erneuten Brummen sagte ich zu und bedeutete ihm raus zu gehen. Ich schleppte mich aus meinem Bett zum Kleiderschrank und zog mich an.

Story: Blutmond - Angekommen

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: Blutmond

Mein Name ist Samantha, aber meine Freunde nennen mich Sam. Nachdem ich nun meine Habseligkeiten gepackt hatte, gab es für mich nicht mehr viel zu tun. Es stimmte mich traurig, aber ich hatte keine Wahl. Direkt nach der Beerdigung wurde ich in einem Mädchenheim untergebracht und zwei Wochen darauf stand fest, dass ich nun bei meiner Mutter leben musste, die ich nie zuvor getroffen hatte. Sie übergab mich nach meiner Geburt in die Obhut meiner Großmutter, da sie nicht für mich sorgen konnte, sie war selber noch ein Kind als sie schwanger wurde. Meine Großmutter versuchte mir meine Mutter näher zu bringen, in dem sie mir von ihr erzählte. Sie stellte sie als warmherzige und mitfühlende Frau dar und versicherte mir, dass sie mich vermissen würde. Es zerriss mir jedes Mal das Herz, wenn sie mir das sagte, aber ich verschwieg es ihr.

Story: Blutmond - Prolog

Dies wird eine Fortsetzungsgeschichte. Eine Zusammenfassung findet ihr hier: Blutmond

 
Der Wind trug leises Schluchzen um die Gräber und der Regen prasselte stetig nieder. Die Beerdigungsgesellschaft stand mit ihren schwarzen Regenschirmen um das Grab versammelt und lauschte den Worten des Geistlichen. Samantha war die Jüngste, sie hatte langes, feuerrotes Haar, welches ihr in Locken über die Schultern fiel. Ihre grünen Augen weinten um ihre Großmutter, bei der sie aufgewachsen war.

Das Mädchen war nun an der Reihe eine paar Worte zu sagen, doch ihr versagte die Stimme und man sah wie ihr die Tränen in die Augen stiegen. Einer der älteren Herren nahm sie in den Arm und begann im gleichen Moment zu sprechen, als das Mädchen weinend zusammen brach.

Ihre Leben, wie sie es bisher gekannt hatte, war vorbei. Sie blickte einer ungewissen Zukunft entgegen, ohne zu wissen wo sie hin gehörte. Ohne zu wissen woher sie stammte. Ohne zu wissen wer sie war.
Montag, 26. November 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Kopf über

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Der Vollmond erhellte immer noch den Nachthimmel während ich mit dem Van über die Landstraße in Richtung Stadt heizte. Die Fahrt, die eigentlich nur 20 Minuten dauern würde, kam mir vor wie Stunden. Um die Uhrzeit waren die Straßen leer, was mein Glück war, sonst hätte ich sicher schon mehrere Unfälle verursacht. Immer wieder schweifte mein Blick zu Megan, mit der Sorge, dass sie vorzeitig erwachen könnte. Ich hatte ein Messer griff bereit in meinem Beingurt, aber ob ich rechtzeitig reagieren konnte, wollte ich nicht heraus finden müssen. Wenn ich nicht auf Megan oder die Straße achtete, war mein Blick auf den Rückspiegel geheftet. Es konnte jederzeit jemand hinter uns auftauchen und uns einholen, doch bisher war die Luft rein geblieben.

Freitag, 23. November 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Plan B

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Sie hielt mich immer noch fest im Schwitzkasten, ich hatte keine Chance mich von ihrem Griff zu befreien. Natürlich war sie noch ein junger und dementsprechend unerfahrener Vampir, was ich hätte ausnutzen können. Meine Messer waren griffbereit an meinem Gürtel befestigt, was sie zum Glück nicht bemerkt hatte. Ich hätte jederzeit zu einem dieser Messer greifen und sie verletzen, sogar töten können. Ich hatte aber die Hoffnung noch nicht aufgegeben, die Situation anders zu lösen. Dante stand uns Angriffslustig gegenüber, wartete nur auf ein Zeichen von mir. Der Kerl, den Megan Raoul genannt hatte, war es, der mir Sorgen bereitete. Er und Megan machten einen vertrauten Eindruck, weshalb ich hoffte, dass sie ihn beruhigen konnte.

Story: The Village - Gescheitert

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Village

Carrie wandte sich um und sah direkt in das faltige Gesicht von Clayton Reynolds. Seine dunklen Augen taxierten sie und sie begann sich unwohl zu fühlen. „Warum haben Sie mich hergebracht?“, fragte sie. „Weil Sie in Gefahr waren, Miss Evans,“ erwiderte Clayton. Er kam weiter in den Raum und nahm an seinem Schreibtisch Platz. „Sie verarschen mich doch. Der Deputy wollte mir helfen,“ meinte sie fest. Clayton schüttelte den Kopf und lachte verächtlich. „Hören Sie Miss Evans, ich lebe schon lange in diesem Dorf und weiß was sich hier abspielt. Wenn Sie es nicht glauben, dann gehen Sie doch einfach zurück und lassen sich von den Otgiruru zerfleischen,“ gab er zurück.

Freitag, 16. November 2012

Story: The Village - Flucht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Village

Carrie war verängstigt und verwirrt, der Deputy zog sie unsanft hinter sich her, stütze sie zwischen durch, wenn sie stolperte. Sie hörte immer wieder die verrückten Worte von Officer Fenix in ihrem Kopf. Sie kam zu dem Ergebnis, dass er verrückt sein und Wahnvorstellungen haben musste. Der Deputy hastete weiter durch das Polizeirevier bis sie den Ausgang erreicht hatten. „Miss Evans, hier nehmen sie mein Hemd.“ Der Deputy zog sein Hemd aus, welches sie sich gleich überstreifte. „Ich bringe sie hier weg. Folgen sie mir weiter und bleiben sie direkt hinter mir.“, Carrie nickte eifrig, sie konnte es kaum erwarten aus diesem Albtraum zu entkommen. Sie hatte Schmerzen und das Blut lief ihr immer noch an der Seite herunter, mit jeder Bewegung zog ein scharfer Schmerz durch ihren Körper.

Donnerstag, 8. November 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Trauer

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Gerade als ich ein Messer in die Finger bekam und es Raoul anschließend in die Brust stieß, zerbrach in mir etwas. Ich verspürte plötzlich eine tiefe Trauer und wusste, dass etwas Fürchterliches geschehen sein musste. Ich sah in seinen Augen, dass auch er es gespürt hatte, sie waren vor Panik geweitet. Ohne zu zögern sprang Raoul auf die Beine, noch immer das Messer in der Brust, und eilte nach oben. Ich war noch so sehr von diesen intensiven Gefühlen benommen, dass mir nicht klar war, was diese zu bedeuten hatten. Ich eilte Raoul hinter her, wusste instinktiv wohin mein Weg mich führen würde. Ich hatte eine Art Tunnelblick, irgendwas zog mich zu sich.



Donnerstag, 1. November 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Kopflos

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Ich stand mit dem Rücken zur Tür, Dante lag immer noch bewusstlos am Boden. Die Situation abschätzend kam ich zu dem Ergebnis, dass ich in der Klemme steckte und hielt meine Waffe um so fester in den Händen. Die hinter mir liegende und noch offene Tür trat ich mit einem Tritt nach hinten zu, so konnte ich zumindest davon ausgehen, dass mich niemand überraschte. Wütend stand Liam vor mir, sein Bruder lag ihm tot zu Füßen und er blickte mich aus hasserfüllten Augen an. „Sprecht euer letztes Gebet...“ grollte seine Stimme durch den Raum, anschließend stürzte er in meine Richtung. Ich wusste, dass er mit mir spielte, sonst hätte er bei mir sein können, ohne dass ich eine seiner Bewegungen wahr genommen hätte.

Montag, 29. Oktober 2012

News: I´m Sorry

Hallo zusammen,

momentan sind meine Posts eher selten, dafür möchte ich mich entschuldigen.

Ich habe beruflich sehr viel um die Ohren, was sich hoffentlich bald legen wird.
Ich werde mich jedoch bemühen ab und an was zu schreiben.

Liebe Grüße

Sonntag, 21. Oktober 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Schoßhündchen

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Wütend starrte mich Liam an, ich war nicht sicher, ob wir es alleine mit ihm aufnehmen konnten. Er war ein sehr alter Vampir, wenn nicht sogar einer der Ältesten und war sicher nicht alleine. Ich hielt meine Waffe im Anschlag mit der Befürchtung, dass sie nicht besonders effektiv sein würde. Wieder hörte ich Dante hinter mir knurren, es machte mich nervös. Erst jetzt fiel mir auf, dass Liam nicht mich anstarrte, sondern an mir vorbei, direkt zu Dante. Er ging ein paar Schritte zurück und seinem eben noch wütenden Gesichtsdruck wich Besorgnis. „Dante? Ist bei dir alles in Ordnung?“, ich wollte meinen Blick nicht von Liam abwenden, es konnte sein, dass er mich lediglich verunsichern wollte.

Freitag, 12. Oktober 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Verkehrte Welt

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Logan kam wie gerufen, er würde Liam sicher einige Zeit beschäftigen. Ich hörte immer zu Raouls Schreie in meinen Gedanken und hoffte, dass er noch am Leben war. Ich verließ das Badezimmer durch die zweite Tür, welche auf den Flur führte. In der Hoffnung nicht ertappt zu werden, machte ich mich auf den Weg in den Keller, in dem Liam ihn gefoltert hatte. Ohne jemandem über den Weg zu laufen erreichte ich mein Ziel. Als ich den Kellerraum betrat erfüllte mich Entsetzen. Raoul lag nackt und gefesselt auf der Streckbank in einer Lache seines eigenen Blutes. Er hatte die Augen geschlossen, doch war ich mir sicher, dass er noch lebte, denn Liam hatte seinen Kopf nicht abgetrennt. Ich eilte zu ihm und versuchte die Fesseln zu lösen. In dem Moment als ich sie berührte fuhr ein scharfer Schmerz durch meine Hände die Arme hoch, ich konnte gerade noch einen Schmerzensschrei unterdrücken. Die Fesseln waren durchtränkt mit Weihwasser.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Etwas stimmt nicht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Ich presste meinen Körper in das hohe Gras, der Schrei drang mir eiskalt durch die Knochen. Es wurde gerade jemandem etwas Schreckliches angetan. Immer wieder drangen Schreie aus dem Gebäude. Dante, der links von mir im Gras lag, packte mich am Arm. „Los, lass uns rein gehen.“, ich schüttelte verneinend den Kopf „Wir müssen Verstärkung holen.“, seine Augenbrauen zogen sich zusammen und seine Kiefermuskulatur spannte sich an „Wer immer da auch schreit, braucht jetzt unsere Hilfe!“, er hatte recht. Ich stütze mich auf meine Hände und brachte mich in eine kniende Position, Dante tat es mir nach.

Montag, 8. Oktober 2012

Story: The Village - Axt oder Machete?

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Village

Der erneute Schrei brachte Carrie eine weitere schallende Ohrfeige ein, die ihren Kopf herumriss. „Du gehst mir echt auf die Nerven, Mädchen. Kommst her, schreist rum, brichst in Panik aus wegen zwei lapidaren Toten. Man sagt doch immer ihr Mädchen aus der Großstadt seid durch nichts zu schocken und jetzt steht hier die totale Pussy vor mir.“, machte Fenix sich über sie lustig. Seine Augen, schwarz wie die Nacht, fixierten sie und hätten die Handschellen sie nicht gehalten, wäre sie sicher in sich zusammen gesunken. „Was wollen Sie eigentlich von mir? Meine scheiß Schrottkarre ist liegen geblieben und ich hatte keine andere Möglichkeit als bei den Clarks einzuchecken. SIE haben die Clarks umgebracht!“, schrie Carrie, die halbwegs ihren Mut wiedergefunden hatte, ihn an.

Dienstag, 2. Oktober 2012

Story: The Village - Er will doch nur spielen

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah, erfahrt ihr hier: The Village

Carrie schreckte auf und war nun den Tränen nahe. Vorsichtig spähte sie um die Ecke, hinter der Officer Fenix verschwunden war. Mit zitternder Stimme rief sie ängstlich „Officer?“, sie hörte wie Scherben über den Boden geschoben wurde und dann seine Antwort „Nichts passiert. Mir ist die Glaskanne von der Kaffeemaschine herunter gefallen. Würden sie auch einen Tee nehmen?“, erleichtert atmete sie auf „Ja, ein Tee ist auch prima.“ Sie setzte sich hin und wartete. Die Bilder von den Clark´s schossen ihr durch den Kopf, weshalb sie nicht bemerkte, dass der Officer sich näherte. Als er seine Hand auf ihre Schulter legte zuckte sie erneut erschrocken zusammen.

Samstag, 29. September 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Im Dunkeln

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Der Raum war in Finsternis gehüllt, doch konnte ich ihn trotzdem in der Ecke hocken sehen. Er saß am Boden, zitternd vor Angst. Er fragte in die Dunkelheit hinein „Wer ist da?“, sein Herz schlug verführerisch worauf sich mein Hunger regte, erst jetzt bemerkte ich das Brennen in meiner Kehle. Mein Magen zog sich schmerzhaft zusammen und meine Gedanken fixierten sich auf den Herzschlag, der mir inzwischen schwer in den Ohren brummte. Ich ließ mich in die Knie sinken und drückte mich mit dem Rücken an die Wand.

Montag, 24. September 2012

Story: The Huntsmen - Liam - Bestrafung muss sein

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Wartend saß ich auf einem Stuhl in der Ecke. Ich hatte Raoul auf der Streckbank gefesselt und erwartete nun, dass er unter Schmerzen erwachen würde, nachdem ich ihm frisches Blut eingeflößt hatte, welches ich mit etwas Weihwasser hatte vermischen lassen. Ich musste bei dem Gedanken schmunzeln. Viele Klischees wurden durch die Vampire selber in die Welt gesetzt wie das, dass Vampire Sonnenlicht nicht vertrugen, doch entsprachen viele davon nicht der Wahrheit. Genau so wenig konnte uns ein Pflock ins Herz töten. Wir benötigten unser Herz nicht zum leben, ebenso wenig wie alle anderen Organe.

Story: The Huntsmen - Logan - Durch die Nacht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Es war nicht schwer zu erahnen, wem wir dieses Attentat zu verdanken hatten. Ich machte mir Vorwürfe, da es Neal getroffen hatte und nicht mich. Ich hatte nicht locker gelassen und Liam weiter hinter her gejagt, trotz seiner Warnung. Wie hatte er unseren Standort heraus finden können? Hatten wir einen Maulwurf unter uns? Ich durchstöberte gerade Neals Unterlagen, die nicht zerstört wurden, um Hinweise zu bekommen, woher das Päckchen stammte, als Cole aufgeregt in der Tür stand.
„Ich hab da was.“, ich folgte ihm in seinen IT-Raum während er mit erklärte „Ich habe nachgeforscht wer alles unseren Standort kennen könnte und habe heraus gefunden, dass einer deiner Informanten vermisst wird.“ In mir zog sich alles zusammen. Cole sprach weiter „Jack Fielding hatte sich vor vier Tagen in einem Motel eingecheckt und wurde seit dem nicht mehr gesehen. Da er dein Informant ist hast du sicher seine Handynummer, ich möchte versuchen ihn über diese zu orten.“, ohne ein Wort kramte ich mein Handy hervor und gab ihm die Nummer.

Story: The Village - Die Hunde

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah, erfahrt ihr hier: The Village

Carrie rannte wie eine Wilde auf den Wald zu, der um das Dorf wuchs. Sie wollte nur noch von diesem Officer weg. Auch war sie sich sicher, dass er kein Mensch war. Niemand konnte solch lodernde Augen haben. Sie hörte sein Lachen hinter sich und ein lautes: „Schnappt sie euch.“ Kurz darauf hörte sie Gebell und Knurren, diese Schatten die wie Hunde aussahen, folgten ihr wohl. Carrie wurde schneller, sie atmete so schnell dass ihr jeder Atemzug Schmerzen bereitete.

Lauthals fluchte sie, als sie über eine Wurzel stolperte. Ihre Verfolger wurden lauter, doch Officer Fenix hörte sie nicht, aber die Hunde schienen ihr dicht auf den Fersen zu sein. Sie versuchte sich aufzuraffen, als sie aufblickte starrte sie in die rot glühenden Augen eines solchen Schattens. „Oh fuck,“ fluchte sie und erstarrte mitten in ihrer Bewegung. Er fletschte die Zähne und kam näher, er scharrte mit den Krallen. Carrie blickte hinter sich und sah die anderen Tiere auf sich zukommen. Der Angst wegen stellten sich ihre Nackenhaare auf und sie konnte sich nicht rühren. Krampfhaft überlegte sie, welche Sagen sie kannte, die sich um solche Hunde rankten. Canis Diabolus kam ihr spontan in den Sinn. Der schwarze Hund. Aber was sein Erscheinen verursachte darauf kam sie nicht in diesem Moment.

Freitag, 21. September 2012

Story: The Village - Die Schatten

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Village

Officer Fenix zerrte Carrie schnellen Schrittes die Treppe herunter, so dass sie befürchtete gleich zu stolpern, was sie dazu brachte ihn zu ermahnen „Mensch, nicht so schnell. Ich stürze gleich noch, wenn sie mich weiter so hinter sich her ziehen.“ Abrupt blieb der Officer stehen und musterte sie mit einem genervten Blick „Dann machen sie was schneller, wir haben hier einen Doppelmord zu bearbeiten.“ Carrie wurde nun klar was hier passiert war und wünschte sich nach Hause. Warum musste das ausgerechnet jetzt passieren, wo sie hier einen Zwischenstopp eingelegt hatte?

Story: The Village - Die offene Tür

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Village

Carrie hörte Officer Fenix reden, doch hörte sie ihm nur halbherzig zu. „Wie ist ihr Name?“, riss er sie aus ihren Gedanken. „Evans, ich heiße Carrie Evans.“ erwiderte sie. Noch immer hatte sie die Bilder des aufgeknüpften Mr. Clarks vor Augen. Der Officer musterte Carrie erneut. Rauschend meldete sich sein Funkgerät: „Gerry hier, Officer Fenix?“ Er betätigte den Knopf am Funkgerät an seiner Uniform. „Ja was gibt’s denn?“, fragte er. „Der Gerichtsmediziner wird in fünf Minuten bei den Clarks sein, geht es Mrs. Clark gut?“ „Mrs. Clark,“ quiekte Carrie und stand abrupt auf. Schnell hatte sie ihr Zimmer verlassen und rannte orientierungslos durch den Korridor des Gasthauses.

Officer Fenix kam ihr nach, doch konnte er sie nicht davon abhalten an jedem Türknauf zu rütteln, an dem sie vorbeikam und ließ sie alleine feststellen, dass die Türen verschlossen waren. „Diese scheiß Türen müssen doch offen sein,“ fluchte sie und trat gegen die einzige Tür, an der keine Bronzenummer angebracht war. Knarrend schwang die Tür auf. Misstrauisch betrat Carrie den Raum und erkannte in der tiefen Dunkelheit nur Schemen, der Officer folgte ihr mit geringem Abstand. „Haben sie eine Taschenlampe?“, fragte sie ihn, erst jetzt merkte sie wie viel Angst sie hatte, denn ihre Stimme zitterte. Ohne ein Wort schaltete er sie ein und durchleuchtete den Raum schnell, sie sah einen Haufen Wäsche in der Ecke liegen, ein aufgewühltes Bett, ansonsten herrschte Ordnung. „Hier scheint alles in Ordnung zu sein,“ sagte er mürrisch. „Nein, sie müssen langsamer alles absuchen. Sie sind der verdammte Bulle, machen sie ihren scheiß Job doch ordentlich,“ motzte sie ihn an.

Er verdrehte genervt die Augen, doch sah Carrie es nicht. Noch einmal langsamer leuchtete er den Raum ab. Der Lichtkegel fiel erneut auf den Wäschehaufen in der Ecke und ihre Augen weiteten sich. Es war keine Wäsche die dort am Boden lag. „Oh mein Gott,“ sagte sie schockiert und trotzdem ging sie näher. Fenix folgte ihr, doch er war gefasst. Er musste schon einiges erlebt haben als Polizist. Zitternd ging Carrie neben dem Wäschehaufen in die Hocke. Eine Lache Blut quoll daraus hervor und nun war es deutlich zu erkennen, dass Mrs. Clark dort am Boden lag, sie war tot. Die blonden Haare der Gastwirtin waren voller Blut und auch ihre Augen fehlten, der Mund war weit aufgerissen und Carrie erkannte, dass all ihre Zähne abgebrochen waren. Dabei hatte Mrs. Clark einwandfreie Zähne gehabt, sie erinnerte sich an die vielen Male die Mrs. Clark sie angelächelt hatte. Ihre Knochen schienen zertrümmert worden zu sein, denn so wie ihre Glieder abgespreizt waren und ihr Oberkörper eingedrückt war, konnte es nur das sein. „Sie sollten sich das nicht ansehen,“ sagte Officer Fenix hart und zog sie vom Leichnam Mrs. Clarks weg.

Er zog sie bis auf den Korridor und leuchtete ihr ins Gesicht, mit verengten Augen wandte sie den Blick ab. „Mrs. Clark wurde ermordet,“ presste sie hervor, er erkannte wie blass sie geworden war. „Ist ihnen übel?“, fragte er fürsorglich. Carrie konnte nicht mehr antworten, sie erbrach sich auf seine Schuhe. „In Ordnung ihnen ist übel und sie haben gerade meine Schuhe ruiniert,“ bemerkte er trocken. „Tut mir leid,“ erwiderte sie würgend und erbrach sich noch einmal. „Nun auch noch meine Uniform. Hatten sie Hackbraten?“, fragte er. „Mhm,“ gab sie zurück, als sie den gesamten Inhalt ihres Magens auf seine Schuhe und Hosenbeine gespuckt hatte. Officer Fenix reichte ihr ein Taschentuch und Carrie wischte sich den Mund ab. „Danke,“ sagte sie und reichte ihm das Taschentuch. „Schon okay, behalten sie es,“ erwiderte er. Bevor er noch etwas sagen konnte rauschte sein Funkgerät wieder. „Officer Fenix wo sind sie? Der Gerichtsmediziner und ich stehen im Erdgeschoss,“ hörten sie die Stimme Gerrys. „Wir kommen runter, übrigens haben wir Mrs. Clark gefunden, sie ist ebenfalls tot,“ antwortete der Officer. Fenix ergriff Carries Arm und drängte sie zu ihrem Zimmer. „Sie werden heute Nacht nicht hier bleiben, packen sie ihr Zeug zusammen und dann bringe ich sie auf die Wache,“ wies er sie an.

Sie nickte und packte ihre Sachen zusammen, während er in der Tür stand und mit der Taschenlampe ihr Schlafzimmer erleuchtete. Achtlos hatte sie ihr Zeug in den Trolley geworfen und es rächte sich nun, denn sie bekam ihn nicht zu. Murrend kam Fenix ihr zur Hilfe. „Sie setzen sich drauf, ich schließe die Reißverschlüsse,“ sagte er und Carrie setzte sich drauf. Mit einem kräftigen Ruck hatte er den Trolley geschlossen. „Haben sie alles Mrs. Matthews?“ „Miss Matthews und ja, ich brauche bloß noch meine Handtasche,“ erwiderte sie und stand auf. Sie griff ihre Handtasche, warf ihr Handy und die anderen Kleinigkeiten hinein. „Können wir?“, fragte der Officer und hielt ihren Koffer fest. „Ja, wir können.“ „Na gut, dann folgen sie mir Miss Matthews,“ bestimmte er. Gemeinsam verließen sie das Schlafzimmer und machten sich auf den Weg nach unten, wo Gerry und der Gerichtsmediziner sie bereits erwarteten.


Story: The Huntsmen - Megan - Eifersucht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Liam war gerade gegangen und ich lag alleine im Salon auf dem Ledersofa. Ich ließ gerade meinen Gedanken freien Lauf, als es an der Tür klopfte. Ich rief „Moment bitte.“ und zog mich an. Ich roch Raoul vor der Tür und sonst niemanden, also war er alleine. „Komm rein.“ bat ich ihn. Die Tür öffnete sich und er stand vor mir. Ich wusste das meine Gefühle inzwischen sehr tief für ihn waren, doch stand Liam zwischen uns und wusste ich nicht wie weit ich ihm trauen konnte. Er betrachtete mich mit einem abschätzigen Blick der mir im Herzen weh tat „Was ist los?“ fragte ich ihn verletzt. Er antwortete mir mit zerknirschter Stimme „Ihr wart mit Liam zusammen?“, ich wusste nicht was ich darauf antworten sollte, er war über meine Beziehung zu Liam und seine Pläne informiert, weshalb ich nicht verstand warum er mich seinen Vorwürfen immer wieder aussetzte. „Wieso fragst du mich das jedes mal? Denkst du das ich das möchte?“

Dienstag, 18. September 2012

Story: The Huntsman - Logan - Unglück

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen 

Zögernd betrat ich das Büro, jedenfalls das was von diesem noch übrig war, und kletterte über die Trümmer. Auf dem Weg zu der Stelle wo einst Neals Schreibtisch stand, betete ich, dass ich keine Körperteile finden würde. Hinter mir hörte ich Jordan schwer ausatmen „Meine Güte, ich hoffe, dass niemand hier war.“ Sie unterhielt sich mit jemandem. Scheinbar war der Rest des Hauses ebenso durch die Explosion aufgeschreckt worden, wie wir es waren. Dann hörte ich es, ein leises Geräusch rechts von mir und ich drehte mich herum.

Samstag, 15. September 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Widerwillen

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen 

Immer wenn ich dachte, dass er mich nun nicht mehr überraschen könnte, haute er was Neues raus. Sein Bruder also. „Kommt zu mir, Liebste.“ vernahm ich seine raue Stimme, die nun charmant und einladend klang. Wenn man bedachte, dass er mich eben noch verdroschen hatte, musste ich mich inzwischen fragen, ob er nicht einfach ein Psychopath war. Ich wollte nicht zu ihm, es sträubte mich daran zu denken ihm nahe zu kommen. Doch wie zuvor schon, hatte mein Körper seine eigenen Regeln aufgestellt. Kaum hatte ich seine Stimme gehört, bemerkte ich wie mir warm wurde und ich mich nach ihm sehnte. Es machte mich rasend. Ich bemühte mich darum von im Abstand zu nehmen, als er das bemerkte hob er skeptisch eine Augenbraue an.

Freitag, 14. September 2012

Story: The Village - Schock

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Village

Carrie sprang mit pochendem Herzen aus ihrem Bett und warf sich ihren Pullover über, den sie sorgsam über die Stuhllehne gelegt hatte. Der Schrei ging ihr bis ins Mark. War das ein Tier gewesen? Sie kannte solche Geräusche aus der Stadt, wenn sich Katzen auf der Straße Revierkämpfe lieferten, aber dieser Schrei eben war anders gewesen. Sie betätigte den Lichterschalter, doch blieb es dunkel. Sie schaute sich in ihrem Zimmer nach etwas um, womit sie sich zur Not verteidigen konnte, wurde jedoch nicht fündig. „So ein Mist!“ fluchte sie vor sich hin.

Story: The Village - Die Nacht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Village

Seufzend zog Carrie ihren kleinen Trolley die Stufen zu ihrem Zimmer hinauf. Sie folgte Dana, die sich bereit erklärt hatte sie ihr alles zu zeigen. Zimmer 027 war ihres. 
Sie schritten den Flur entlang und schaute auf die Türen, an denen die Ziffern aus Bronze angebracht waren. Am Ende des Ganges, stand sie endlich vor ihrem und Dana öffnete es mit dem rostigen Schlüssel. Quietschend öffnete die Tür sich und schwang auf. 
Bevor sie Carrie alleine ließ fragte sie „Möchten sie noch etwas zu Abend essen? Es gibt heute Hackbraten mit Kartoffeln und Erbsen.“
Carrie überlegte einen Moment. Ihr fiel jetzt erst auf welchen großen Hunger sie hatte und nahm das Angebote gerne an. „Ja, das würde ich sehr gerne. Sobald ich geduscht habe, werde ich wieder runter kommen.“
Die Dame nickte und lächelte „Es wird alles bereit sein, wenn sie da sind.“
Mrs. Clark verabschiedete sich und Carrie konnte es kaum erwarten unter die heiße Dusche zu steigen. Sie betrat das gemütliche Zimmer und schaute sich um. Eine Duschkabine war in der Ecke und ein Waschbecken war in eine Vertiefung der Wand eingelassen. Diese Armaturen hatten eindeutig schon bessere Zeiten erlebt, es war zwar sauber und gepflegt, doch die Jahre hatten ihre Spuren hinterlassen. Carrie stellte ihr Köfferchen vor das Bett und legte ihre Handtasche darauf.

Story: The Huntsmen - Megan - Wenn man vom Teufel spricht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Ich verbiss mich immer mehr in seinen Hals. Mein Hunger überkam mich so plötzlich, dass ich mich nicht mehr unter Kontrolle hatte. „Genug!“ hörte ich eine laute, aufgebrachte Stimme direkt neben meinem Ohr. Ich konnte jedoch nicht von ihm ablassen und verbiss mich noch tiefer in seine Kehle. Sekunden später spürte ich, wie ich mit meinem Rücken hart aufprallte. Er hatte mich von sich weg gestoßen und hielt sich nun den Hals. Als ich ihn mir genauer anschaute machte sich Entsetzen in mir breit. Sein Hals war total zerfetzt, weshalb es mich wunderte, dass er noch problemlos mit mir reden konnte.

Neuigkeiten: DoM goes Facebook

Hallo zusammen,

vor einiger Zeit schon habe ich für meinen Blog eine Facebook-Seite erstellt.
Hier findet ihr News rund um Darkside-of-Minds. Ich freue mich über jedes "Gefällt mir" :)

zu Caitlyn Graves auf Facebook


Liebe Grüße

Story: The Village - Prolog

„Scheiße!“ Carrie schlug mit ihrer Hand auf das Lenkrad. Gerade erst letzte Woche hatte sie ihr Auto zur Inspektion gebracht, damit ihr genau das hier nicht passierte. Nun war sie trotzdem mitten im Nirgendwo liegen geblieben. Sie nahm ihr Handy aus der Tasche, damit sie den Pannendienst rufen konnte, aber stellte unzufrieden fest, dass sie kein Netz hatte. Plan B: Sie stöberte im Handschuhfach nach der Landkarte. Vielleicht konnte sie feststellen wo sie ungefähr war. Laut der Karte musste in der Nähe ein kleiner Ort sein, vielleicht gab es dort einen Mechaniker. Sie nahm ihre Handtasche und begab sich auf den Weg.
Sie war nun schon fast eine Stunde unterwegs und bald würde es dunkel sein, als sie den Ortseingang erblickte. Sie war erleichtert, dass sie noch vor Einbruch der Nacht angekommen war.
Die ersten Gebäude die die Straße säumten waren Wohnhäuser, es brannte bereits Licht, aber wollte sie die Leute nicht stören. Als sie mit ihrem Blick die Straße absuchte, sah sie, dass der Ort gar nicht so groß war. Gerade aus durch war scheinbar schon der Marktplatz auf dem ein Brunnen stand. Zielstrebig ging sie die Straße entlang und kam kurze Zeit später auf dem Marktplatz an. Sie schaute sich um.

Donnerstag, 13. September 2012

Story: The Huntsmen - Logan - In Trümmern

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Wir waren wieder bei Cole versammelt und versuchten genaueres über Liams Standort heraus zu finden. Neal und Cole waren in ein Gespräch vertieft, während ich versuchte zu verstehen was Cole da trieb. „Konntest du ihn denn nicht per GPS orten?“, worauf  Cole genervt die Augen verdrehte „Wenn das so einfach wäre, hätte ich das wohl getan. Dazu benötigen wir seine Handynummer und die habe ich, wie du weißt, nicht.“ Neal tänzelte ungeduldig um Cole herum, was diesen wiederum nervös machte „Neal, so kann ich nicht arbeiten. Du machst mich total kirre.“

Dienstag, 11. September 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Blutgier

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ich hörte wie die Eingangstür des Hauses geöffnet und wieder geschlossen wurde. Dann bemerkte ich ein Prickeln welches über meine Haut wanderte. Liam war zurück gekehrt. Darron, der äußerst schweigsam war und Liam erschreckend ähnlich sah, saß gemeinsam mit Raoul und mir im Salon. Wir sprachen gerade über meine zukünftigen Ernährungsgewohnheiten. Wieder ein Thema welches mich auf die Barrikaden gehen ließ und Raoul somit in die Verzweiflung trieb. Weil Darron dabei saß konnten wir nicht so offen miteinander reden, wie wenn wir alleine gewesen wären, somit blieben uns nicht viele Möglichkeiten. Ich sah wie er zusammen zuckte, als er bemerkte, dass Liam zurück war.

Samstag, 8. September 2012

Info: Sorry...

Hallo zusammen,

leider komme ich Moment nicht zum schreiben, weil es mir gesundheitlich
nicht so gut geht, aber sobald ich wieder auf den Beinen bin, werde ich meiner
Kreativität  freien Lauf lassen :)

Liebe Grüße

Dienstag, 4. September 2012

Story: The Huntsmen - Liam - Treffen im Hotel

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ich klopfte an die Tür. Es war mir zu wider mich selber um diese Angelegenheit zu kümmern. Sonst hatte ich meine Laufburschen die solche Besuche für mich erledigten. Ich wurde in ein Hotel bestellt außerhalb der Stadt. Es war herunter gekommen und die Zimmer wurden stündlich vermietet. Wozu die anderen Gäste her gekommen waren konnte ich nur schwer überhören. Kurz nach meinem Klopfen hörte ich eine männliche Stimme die aus dem Zimmer drang "Kommt rein, die Tür ist offen."

Nicht mal die Tür wurde einem geöffnet. Der Mann wurde mir immer unsymphatischer. Als ich das Zimmer betrat, saß ein Mann in schweren Motorradstiefeln und schwarzen Ledermantel in einem Sessel. Er hielt ein Glas in der Hand und nippte gerade daran. "Kann ich ihnen auch etwas zu trinken anbieten?" hörte ich ihn fragen. Ich schaute mich im Zimmer um und stellte fest, dass wir alleine waren, wie vereinbart. Es war sehr schäbig eingerichtet und eine Reinigung hatte es schon lange nicht mehr gesehen. Ich ließ meinen Blick zu ihm schweifen und antwortete ihm "Nein, danke. Ich werde nicht lange bleiben." Nachdem ich meine Runde durch das Zimmer beendet hatte, stellte ich mich ihm gegenüber.

Story: The Huntsmen - Logan - Sorge um Dana

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ich war gerade bei Cole, unserem Technikfreak, als sich Neal zu uns gesellte. Ich versuchte gemeinsam mit Cole heraus zu finden wo Liam sich versteckt halten könnte. Wenn wir ihn fanden, dann würden wir auch Megan finden. Was die Sache aber erschwerte war das Auftauchen von Neal. Ich hatte nicht erwartet ihn hier zu sehen. Wenn er erfahren würde, dass ich immer noch nach Megan suchte, würde ihm das sicher nicht gefallen. Cole hackte wie gewohnt auf seine Tastatur ein, während Neal sich hinter uns stellte. Ich versuchte ihn möglichst zu ignorieren, was ich mir hätte sparen können, da er mich umgehend danach direkt ansprach „Was macht ihr?“

Sonntag, 2. September 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Vetrauen

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Er musste mir antworten, wenn er Kooperation von mir erwartete. Hatten alle geglaubt, dass ich meine Tochter vergessen hatte? Raoul schaute mich aus panisch geweiteten Augen an und suchte nach Worten. „Ray? Ich habe dich was gefragt.“ drängelte ich ihn.
Er holte tief Luft, obwohl er gar nicht atmen müsste, weshalb ich wusste, dass ihm die Antwort schwer fiel „Wenn ich euch sage, dass eure Tochter lebt, werdet ihr dann Ruhe geben?“
„Denkst du das wirklich?“ Ich zog eine Augenbraue hoch, als ich ihn das fragte.
„Die Hoffnung stirbt bekanntlich immer zu letzt. Ich wäre ein Narr, wenn ich wirklich daran geglaubt hätte.“, wir waren fast im Haus gewesen, als ich nach Rose gefragt hatte, nun nahm er jedoch wieder meine Hand und führte mich zurück zur Steinbank, wo wir gerade eben noch gesessen hatten.

Donnerstag, 30. August 2012

Story: The Huntsmen - Raoul - Fragen & Antworten

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Wie konnte ich ihr die Situation erklären ohne das sie außer sich sein würde? Der Meister hatte noch so viel mit ihr vor. Eine Vampirin, die mit unseren Gebräuchen vertraut war, würde sich geehrt fühlen. Sie hatte noch kein Wissen über das Leben der Vampire und deren Gesellschaft. Wie einfach es wäre, wenn man den Meister einfach beseitigen würde, alle Probleme wären gelöst. Doch würden wir seinen Tod verschulden, wären wir Gejagte.

Er konnte für den Mord an ihrem Ehemann nicht zur Verantwortung gezogen werden, da er ihn plausibel hatte erklären können und ich habe als sein Zeuge mitgespielt. Wie hätte ich es nicht tun können? Wie hätte ich ungehorsam sein sollen? Er hätte mir eine harte Strafe zukommen lassen. Doch jetzt... vieles war anders. Megan war in mein Leben getreten. Sie würde noch verstehen müssen, was das bedeutete und ich war es der ihr helfen musste es zu verstehen.

Story: The Huntsmen - Megan - Raolet

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Als ich den Salon betrat setzte sich Raoul gerade an den Flügel und schlug eine zärtliche Melodie an. Die Abendsonne schien durch die Fenster und tauchte den Raum in ein abendliches Sonnenbad. Liam war wieder unterwegs und würde voraussichtlich in zwei bis drei Tagen zurück sein. Er erzählte mir nie wo er hin fuhr oder was er zu erledigen hatte. Bisher hatte er keinen Verdacht geschöpft und ließ mich ohne Bedenken mit Raoul alleine.

Raoul blickte auf, als ich mich an den Flügel lehnte, aber spielte seine Melodie weiter. „Das klingt wundervoll.“, er lächelte mich an „Danke.“ Ich blieb dort stehen und lauschte noch einige Zeit seiner Melodie, als er schließlich aufhörte. „Ray, wir müssen reden.“
Er bedachte mich mit einem ernsten Blick „Ja, das müssen wir wohl. Aber nicht hier. Ich weiß nicht, ob Liam uns beobachten lässt oder ähnliches.“
Ich schaute ihn entgeistert an „Naja, spätestens ab jetzt hätte der Beobachter Liam etwas zu erzählen, würde ich sagen.“, ich musste schmunzeln. Raoul schenkte mir jedoch nur einen genervten Blick, was mich gleich verunsicherte. Er war so ernst. Er deutete mir ihm zu folgen und wir gingen durch die Terrassentür nach draußen.

Mittwoch, 29. August 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Im Garten

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Dana spielte mit Rose im Garten, es war sonnig und angenehm warm draußen. Der Sommer war jetzt fast vorbei und bald würden die Bäume ihre Blätter verlieren. Dana blickte hoch als sie mich bemerkte „Logan, wie geht es dir? Wir haben und schon lange nicht mehr gesprochen.“
Ich schaute rüber zu Rose die auf der Wiese spielte. „Wie macht sie sich?“ Dana blickte ebenfalls zu ihr und ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus „Sie ist ein prächtiges Mädchen. Ab und zu wacht sie Nachts auf und weint, weil sie ihre Eltern vermisst, aber bisher konnte ich sie jedes mal beruhigen.“, ich nickte und setze mich zu Dana auf die Parkbank.

Freitag, 24. August 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Gestilltes Verlangen

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Liam ließ meine Hände los, so dass ich diese über seine Schultern um seinen Nacken legen konnte. Er hob mein anderes Bein um seine Hüfte und hielt mich unter dem Po fest. Meinen Hals liebkosend trug er mich zum Bett. Ich merkte wie seine Zähne leicht über meine Haut kratzten und drohten meine Haut zu durchbohren. Am Bett angekommen ließ er mich sanft auf das Bett nieder und betrachtete mich, während er sich seiner Kleider entledigte. „Ich bevorzuge es sonst von euch entkleidet zu werden. Habt ihr jedoch schon einiges voraus und ich möchte euch nicht warten lassen.“
Langsam öffnete er seine Gürtelschnalle, öffnete seine Lederhose, Knopf für Knopf und ließ diese anschließend über seine muskulösen Beine zu Boden fallen. Nicht einen Moment verlor er den Blickkontakt zu mir, der mit jedem Kleidungsstück, dass zu Boden fiel, intensiver wurde.

Story: The Huntsmen - Megan - Frühe Rückkehr

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Völlig erschöpft sank er neben mir in die Kissen. Der Schweiß perlte von seiner Brust und seine Augen glänzten. Kleine Strähnen rahmten sein Gesicht ein und klebten ihm an der Stirn. Einen Moment lang schauten wir uns an und es herrschte eine angenehme Stille. Er beugte den Kopf zu mir herüber um mich erneut zu küssen. Als erstes fassten meine Hände in sein Haar. Jede Zelle in meinem Körper wurde schlagartig wieder lebendig, dabei hatte ich mich zuvor so ausgelaugt gefühlt. Bei der Berührung seines Mundes hätte mein Herz einen kleinen Satz gemacht, wenn es noch schlagen würde. Als Raoul seinen Kopf hob blickte ich in Augen so dunkel, dass sie fast schwarz erschienen und so glühend vor Verlangen, dass ich meinte sie würden mich verbrennen. Ich grub erneut meine Hände in seine Haare, um ihn zu mir zu ziehen. Plötzlich schien Raoul wie erstarrt.
Seine Augen weiteten sich und im nächsten Moment stand er am Bettende und zog sich an. Diesmal konnte ich sehen, wie er dort hin gekommen war. Mit meinem menschlichen Sinnen hätte ich das nie wahr nehmen können. „Was ist los?“
Er zog sich weiter an während er flüsterte „Der Meister ist gerade vorgefahren, dabei sollte er doch erst morgen zurück sein. Ich hätte ihn viel früher bemerken müssen, aber ich war so abgelenkt.“, sein sehnsüchtiger Blick erfasste mich und ich sah in seinen Augen, wie schwer es ihm fiel zu gehen. „Er würde uns töten, wenn er das hier nur erahnen könnte.“

Story: The Huntsmen - Logan - Vorwürfe

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Neal saß wie immer hinter seinem Schreibtisch. Er hatte gerade seinen Satz beendet, als ich sein Büro betrat. Ich schaute mich um und sah, dass Ty mit verschränkend Armen an die Wand gelehnt stand und den Boden anstarrte, als würde dort etwas äußerst interessantes geschehen. Ich hatte erst mit einer gewöhnlichen Nachbesprechung des Einsatzes gerechnet, aber da Ty anwesend war, vermutete ich einen anderen Grund für das Gespräch. Neal bedachte mich mit einem nachdenklich Blick der mir Sorgen bereitete.

Freitag, 17. August 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Wach geküsst

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Als ich wach wurde hatte ich keine Schmerzen mehr, trotzdem fühlte ich mich sehr schwach. Ich versuchte mich aufzusetzen und ließ meinen Blick durch das Zimmer schweifen. Ich war in Liam´s Haus, in dem Zimmer mit dem er mich „belohnt“ hatte. Wie konnte ich bloß das alles vergessen haben. Meine Tochter, den Überfall, Brian. Was war in der Zwischenzeit passiert? Da waren Männer gewesen die die Tür aufgebrochen hatten und Rachel. Mir schossen die Tränen die Augen. Ich hatte meine Freundin getötet. Liam...er würde dafür bezahlen.

Ich versuchte aufzustehen, zwar etwas wackelig auf den Beinen, aber ich konnte gehen. Ich hatte immer noch die Klamotten an, die ich mir angezogen hatte als wir zu dieser Wohnung fuhren. Ich ging zur Tür und versuchte sie zu öffnen. Abgeschlossen. Ich ging zum Fenster und traute meinen Augen nicht, es waren Gitter vor dem Fenster angebracht worden. Liam hatte also tatsächlich vor mich hier zu behalten.

Neues Projekt: The Village - Coming soon

Hallo zusammen,

Jay Valentine und ich haben ein gemeinsames Projekt gestartet: The Village.

Wir werden die Posts immer abwechselnd schreiben. Wir Autoren werden uns bei den Posts nicht absprechen und wissen daher nicht, was der andere für Ideen einbaut.

Wir hoffen, dass die Geschichte dadurch, auch für uns Autoren, noch spannender wird und wünschen euch viel Spaß beim lesen.

Liebe Grüße

Donnerstag, 16. August 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Auf der Krankenstation

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ich war auf der Krankenstation und saß bei Rachel im Zimmer. Ich hatte mir den Stuhl in die Ecke gestellt, da ich nicht wollte, dass sie sich bedrängt fühlte, wenn sie erwachte. Sie würde wahrscheinlich erst mal Angst haben. Sie hatte einen Verband am Hals, der ihre Wunde bedeckte wo sie von Megan ausgesaugt wurde, sonst war sie unverletzt. Es war kein Wunder, dass sie noch lebte. Vampirblut hatte eine heilende Wirkung. Die Wunde am Hals würde auch bald Vergangenheit sein.

Dienstag, 14. August 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Erwacht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

In meinem Kopf drehte sich alles. Mein Körper schmerzte, es fühlte sich an als würde ich brennen und tausende, kleine Nadelstiche meine Muskeln durchbohren. Bewegen konnte ich mich nicht also versuchte ich meine Augen zu öffnen, aber ich sah nur verschwommen. Allerdings konnte ich alles klar und deutlich wahrnehmen. Irgend jemand saß an meinem Bett „Megan? Hörst du mich?“
War das Ray? Ich versuchte zu sprechen, aber ich bekam kein Wort heraus. Ich fühlte mich hilflos und konnte die Schmerzen kaum ertragen.

Samstag, 11. August 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Zu spät

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ich sah, wie Megan vor mir zusammen brach und sich auf dem Boden vor Schmerzen wand. Liam beugte sich über sie. Von links kam Jade angerannt und versuchte mich anzugreifen. Kurz bevor sie bei mir ankam, hörte ich einen Schuß. Ihr Hinterkopf explodierte in einem roten Nebel von Blut und Gehirnmasse und sie sackte zusammen. Mein Herz raste und ich ließ meinen Blick zu Megan schweifen, dabei entdeckte ich Rachel am Boden. "Dante!" Ich schrie seinen Namen "Zwei Zivilisten am Boden. Lauf zum Van und hol den Notfallkoffer!!"
Im Notfallkoffer war alles verstaut was man braucht um einem Vampiropfer Erste-Hilfe zu leisten. Da Dante, durch sein Werwolf-Dasein, der Schnellste von uns war, musste er ihn holen. Wir mussten also mit Liam zu dritt fertig werden. Meine Waffe schwenkte zu Liam, der immernoch über Megan beugte. Ich warnte ihn "Mr. Shaw, keine Bewegung oder ich jage ihnen eine Kugel in den Kopf."
Er neigte seinen Kopf, so dass er mich im Augenwinkel anschauen konnte. "Sie müssen Logan McAllister sein. Sie haben mir so manches Problem bereitet."

Mittwoch, 8. August 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Ausflug

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Liam war in mein Zimmer gekommen um mich dazu aufzufordern mich ausgehbereit zu machen. Als ich fragte wo wir hin gehen würden, sagte er nur, dass es nun so weit sei, das ich zu einer Vampirin werden würde. Inzwischen hatte sich mein Kleiderschrank mit zahlreichen Kleidungsstücken gefüllt und ich konnte mir ein Outfit zusammen stellen. Da Liam meinte, dass ich mir gemütliche Kleidung anziehen könnte, wählte ich eine Jeans und ein Trägertop. Gerade als ich meine Sneaker anzog, kam Raoul ins Zimmer und gab mir schon bescheid, dass Liam auf mich warten würde. Er machte einen traurigen Eindruck, aber da wir seit dem Vorfall im Park kein Wort mehr gewechselt hatten, beließ ich es dabei und machte mich auf den Weg zu Liam.

Story: The Huntsmen - Logan - Zugriff

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Wir hielten vor dem Haus auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Es war ein Gebäude mit zwölf Parteien das in einer etwas herunter gekommen Gegend lag. Wir sammelten uns am Ende des Vans und ich öffnete den Kofferraum um die dort verstaute Ausrüstung raus zu holen. Ty war der Erste der bei mir war und seine Sachen nahm. "Logan." Er schaute mich Ernst an "Wenn wir sie nicht unbeschadet da raus holen, möchte ich mich jetzt schon dafür entschuldigen, was ich zu dir sagen werde.", ich erwiderte verwundert "Warum solltest du dich entschuldigen?", er presste die Lippen aufeinander und atmete tief durch die Nase ein und antwortete "Weil ich dir die Schuld dafür geben würde." Er drehte den Kopf zu mir um mich anzusehen "Sie ist nur in dieser Lage, weil du sie dort mit reingezogen hast.", ich musste ihn eine Zeit lang mit offenen Mund angestarrt haben, ich war sprachlos. Ty fuhr fort "Wenn wir sie gesund und munter da raus holen, entschuldige ich mich später für das was ich jetzt gesagt habe, aber wenn ihr was geschieht...Sorry Kumpel."
Er nahm seine Aurüstung und Dante stand als nächstes neben mir "Ich hab mitbekommen, was er gesagt hat. Nimm das nicht zu Ernst, er muss nur seinen Frust an jemandem auslassen. Da du sein bester Kumpel bist, bist du es wohl, der es abbekommt.", er versuchte es mit einem Lächeln. Dante war sonst nicht der zwischenmenschliche Typ, aber ich war dankbar dafür, dass er mich aufbauen wollte. "Danke, ich weiss es zu schätzen, dass du mir das sagst.",er zwinkerte mir mit einem Auge zu "Kein Problem."

Story: The Huntsmen - Megan - Niemals mehr ohne dich

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Wir lagen nackt auf dem flauschigen Teppich, unsere Klamotten waren um uns herum verstreut. Jedes mal, wenn ich mit ihm zusammen war fühlte ich mich wie ein anderer Mensch. Ich hatte wieder von seinem Blut getrunken. Es war inzwischen normal geworden und gehörte dazu. Ich lag mit meinem Kopf auf Liam´s Schulter und er streichelte mir meinen Rücken. Er hatte die Augen geschlossen und genoss es offensichtlich einfach so mit mir dar zu liegen.

Dienstag, 7. August 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Liam´s Büro

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ich striff durch das Haus uns suchte nach Raoul. Wir hatten zwar keinen richtigen Streit gehabt, aber trotzdem machte es mir zu schaffen, dass die Sache zwischen uns stand, daher wollte ich nochmal mit ihm reden. Ich ging gerade an Liam´s Büro vorbei als ich Stimmen hörte, ich hielt die Luft an und lauschte.

"Wenn du noch einmal wagst, ihr Flausen in den Kopf zu setzen, mache ich Hackfleisch aus dir, hast du mich verstanden?" Das musste Liam sein, ich erkannte seine Stimme sofort. Er steigerte sich immer mehr in seine Worte hinein und wurde lauter "Sie hat einen starken Willen, da kann ich keinen Zweifel gebrauchen, der meinen Einfluß schwächt." Am Ende spuckte er die Worte fast heraus. Dann hörte ich Raoul "Natürlich Meister.", jetzt war ich verwirrt. Sprachen sie über mich? Ich hörte erneut Raoul "Meister, wenn ich euch bitten darf mir eine Strafe aufzuerlegen um mein Fehlverhalten bei euch wieder gut zu machen. Ich bin euch ein ergebener Diener und würde niemals gegen euren Willen handeln, bitte lasst es mich euch beweisen."

Story: The Huntsmen - Logan - Einsatzbereit

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Wir hatten unsere Ausrüstung zusammen gepackt und waren Einsatzbereit. Wir warteten nur noch auf die Rückmeldung von Cole. Er war unser Technikfreak. Wenn jemand Rachel finden konnte dann er. Da ich ungeduldig wurde, gab ich den anderen zu verstehen, dass sie eben warten sollten und ging zu Cole. Als ich den Raum betrat sah ich, dass Cole mit seinen Fingern wild auf die vor ihm liegende Tastatur einhackte. Der Raum war gefüllt mit Rechnern und Technikkram, von dem ich absolut nichts verstand. Ich stellte mich neben Cole „Hey, hast du schon was für uns?“
Er drehte den Kopf zu mir herum und antwortete „Ja, fast. Ich konnte anhand des Telefonats den ungefähren Standort ermitteln, aber leider nicht genau genug, dafür war der Anruf zu kurz. Aus diesem Grund musste ich etwas schwerere Geschütze auffahren.“ Er blickte mir ernst in die Augen und versuchte mir zu erklären, was er gemacht hatte. Er wusste, dass ich keinen Schimmer von dem hatte, was er tat.

Story: The Huntsmen - Logan - Ein unerwartetes Problem

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ich stand gemeinsam mit Ty und Dante in Neal´s Büro und hatte ihnen die Informationen mitgeteilt, die ich von Jack erhalten hatte. Alle schauten Finster drein und wussten nicht so recht was nun am besten zu tun war. Neal war der Erste der das Wort ergriff „Also, die Informationen sind sehr hilfreich, darüber brauchen wir uns nicht zu streiten, aber woher wissen wir, dass sie nicht tatsächlich freiwillig dort ist?“, ich wurde wütend „Das kann nicht dein Ernst sein. Wenn sie manipuliert wurde, ist das so was wie Vergewaltigung.“, ich wurde immer lauter „Sie denkt nur, dass sie das möchte, weil er ihr seinen Willen aufgezwungen hat. Sie kann sich wahrscheinlich nicht mal daran erinnern, wer sie eigentlich ist.“, doch Neal entgegnete mir „Du bist nicht mehr objektiv, du wirst lediglich durch deine Emotionen geleitet, wie kann ich da auf deine Entscheidungen vertrauen?“, „Ich bin nicht objektiv? Das möchtest du mir wirklich vorwerfen?“

Montag, 6. August 2012

Story: The Huntsmen - Raoul - Psssst

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ich ließ meine Hand über Ihren Oberkörper gleiten. Ihre Brust bebte vor Leidenschaft. Lange sehnte ich mich nach ihrer Nähe. Nie hatte ich geahnt, dass sie mich auf diese Weise wahrnehmen würde. Sie streckte mir Ihren Busen entgegen und zitterte am ganzen Leib. Ich nahm ihren Busen in die Hände und bedeckte ihn mit Küssen, liebkoste ihre Rippen und wanderte weiter zu ihrem Bauchnabel. In diesem Moment setzte sie sich auf und drückte mich auf das Bett.

Story: The Huntsmen - Megan - Spaziergang

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Es war wieder ein warmer Tag und ich las gerade ein Buch als Raoul herein kam. Ich schaute zu ihm rüber. Aus irgendeinem Grund wunderte ich mich, dass die Tür nicht abgeschlossen war, verstand aber nicht warum. Warum sollte die Tür abgeschlossen sein? Ich lächelte und schüttelte den Kopf um den Gedanken bei Seite zu schieben. Raoul blickte mich an "Wieso lächelt ihr so?", ich antwortete ihm "Ich hatte nur einen absurden Gedanken.", nun lächelte er zurück "Es ist ein schöner Tag draußen und ich dachte ihr würdet vielleicht einen Spaziergang machen wollen.", ich freute mich über die Idee, ich war schon lange nicht mehr draußen gewesen, somit willigte ich ein.

Samstag, 4. August 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Treffen mit Jack

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Nach vier Wochen hatte ich immer noch keinen Anhaltspunkt, wo ich Megan finden konnte. So langsam gingen mir die Informanten aus, allerdings war der Schlägertrupp auch nicht mehr aufgetaucht. Scheinbar hatte sich die Tatsache, dass ich nach Liam Shaw suchte, noch nicht herumgesprochen. Heute stand wieder ein Treffen an, von dem ich mir am meisten erhoffte, denn Jack Fielding hatte mich noch nie enttäuscht.
Mittwoch, 1. August 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Dinner for One

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Mit Raoul an meiner Seite stieg ich die Treppe hinab, während er meine Hand hielt. Ich sah diesen Teil des Hauses nun zum zweiten Mal, die Größe des Hauses überwältigte mich. Am Ende der Stufen wartete Liam auf mich und lächelte mich an. Mir war bewusst, dass das Korsett meinen Busen hervor hob. Früher hätte ich mich unwohl gefühlt, aber heute genoss ich das Begehren in Liams Augen. Am Ende der Treppe übergab Raoul meine Hand an Liam, er verbeugte sich und zog sich anschließend zurück, so dass ich nun mit Liam alleine war. Er führte mich in den Speiseraum und es verschlug mir die Sprache. Der Mittelpunkt des Raums war ein pompöser Kristalllüster, mit Kerzen bestückt. Der Raum war gesäumt von Kerzenständern, die den Saal in ein romantisches Licht tauchten.
Dienstag, 31. Juli 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Vampire

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Im bordeauxroten Kleid begutachtete ich mich im Spiegel. Ich erinnerte mich nur noch schemenhaft an die vergangene Nacht. Ich wusste, was ich zum ersten Mal bereitwillig mit Liam getan hatte. Ich konnte mir nur nicht erklären warum. In meinem Bauch breitete sich ein Kribbeln aus, als ich an ihn dachte. Seit gestern Abend hatte sich alle verändert, ich war gerne bei ihm und wollte ihn glücklich machen. Die Bilder gingen mir wieder durch den Kopf, wie er mich angesehen und ich ihn verwöhnte. Wie ich ihm in den Hals biss. Ich zuckte bei dieser Erinnerung zusammen. Hatte ich das wirklich getan? Sein Blut getrunken? Ja, er hatte mich darum gebeten. Aus irgendeinem Grund überkam mich das Gefühl, dass ich ihm vertrauen könnte. Und trotzdem breitete sich in meiner Brust, neben dem warmen Gefühl ein Unbehagen aus, als ob ich etwas vergessen hätte, etwas Wichtiges, aber was war es bloß?
Montag, 30. Juli 2012

Story - The Huntsmen - Logan - Erste Hilfe

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Dante und Ty legten mich auf die Behandlungsliege. Woraufhin mich Jordan mit einem besorgten Blick bedachte und fragte: »Was ist passiert?«
Dante antwortete für mich: »Vampire.«, als würde das alles erklären. Jordan säuberte meine Wunden und verband sie. Nachdenklich betrachtete sie meine Verletzungen und meinte: »Ich denke, dass ich die hier nähen muss, ich besorge dir vorher was gegen die Schmerzen.«, und verschwand in einem Raum nebenan.
Sonntag, 29. Juli 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Hinterhalt

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ich verließ die Bar und zu meinem Auto gehen, als hinter mir jemand meinen Namen rief. Die Stimme kannte ich nicht. Ich drehte mich um und sah nur noch, wie mir eine Faust entgegen flog. Benommen sah ich nur noch Sterne, bemerkte, aber wie mich zwei Männer unter den Armen in die Seitenstraße zogen. Nun ein Tritt in die Rippen. Das konnte ja lustig werden. Ich versuchte die Augen zu öffnen und sah verschwommen, dass fünf Männer um mich herum standen. Einer von ihnen trat weiter auf mich ein. Ich rollte mich zusammen und versuchte die Tritte mit meinen Armen abzuwehren, aber ohne Erfolg. Dann hörten die Tritte plötzlich auf. Mein Blick wanderte wieder zu den Männern, deren Gesichter zu Fratzen geworden waren.
Donnerstag, 26. Juli 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Beiß mich

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Schockiert betrachtete ich die Kleidungsstücke, die für mich im Kleiderschrank bereit lagen. Neben einem einzigen bordeauxroten Kleid, fand ich lediglich Unterwäsche. Es war alles vertreten, von den Seidenstrümpfen über die Strapse und Tangas so wie Slips bis zu den BHs. Alles passte zueinander und hing ordentlich auf Kleiderbügeln. Ich glitt gerade mit der Hand über das Kleid, welches mit einem Korsett versehen war, als sich hinter mir die Tür öffnete. Raoul stand in der Tür und sagte: »Das Kleid suchte der Meister persönlich für euch aus. Ihr sollt es bitte morgen zum Abendessen tragen.«, ich schaute von dem Kleid auf und fragte ihn: »Wozu?«, er lächelte mich an, als er mir erklärte: »Der Meister wird für euch eine Belohnung haben.«
Ich musterte ihn argwöhnisch »Was für eine Belohnung?«, er überlegte einen Moment und antwortete mir dann: »Er wird euch anbieten, ihm zum Abendessen Gesellschaft zu leisten und möchte, dass ihr dafür angemessen gekleidet seid.«
Ich schaute wieder auf das wunderschöne Kleid, als Kind hatte ich immer von solchen Kleidern geträumt. Liam las in mir wie in einem offenen Buch, aber wusste ich, dass daran Bedingungen geknüpft waren, weshalb ich Raoul spitz fragte: »Lass mich raten, wenn ich bis morgen brav bin, darf ich ihm Gesellschaft leisten?«, er hörte auf zu lächeln und antwortete: »Richtig geraten.«

Story: The Huntsmen - Logan - Im Black Bear

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Am nächsten Abend ging ich mit Dante und Ty nochmal ins „Black Bear“. Es regnete in Strömen, was eine trübe Stimmung über den Abend legte. Wir betraten die Bar und eine Rothaarige im kurzen Jeansrock huschte an uns vorbei, um die Gäste zu bedienen. Als ich sie näher betrachtete, fiel mir auf, dass es mehr ein Gürtel als ein Jeansrock war. Inzwischen waren ein paar Tage vergangen und scheinbar hatte Bear schon einen Ersatz für Megan gefunden. Mein Blick schweifte suchend durch die Bar und ich erblickte Rachel hinter dem Zapfhahn. Ich hätte mir vielleicht auf dem Weg hier her überlegen sollen, wie ich ihr alles schonend beibringen könnte. Wie erklärte man jemandem, dass es Gruselgestalten, wie Vampire und Werwölfe, denen man sonst nur in Alpträumen begegnete und unter dem Bett suchte, tatsächlich gab.
Dienstag, 24. Juli 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Die Belohnung

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Raoul verließ den Raum, während Liam hereintrat. Die Tür stand immer noch offen, so dass ich Liam anschauen konnte, was sonst nicht vorkam. Er besuchte mich stets in völliger Dunkelheit. Er kam lächelnd auf mich zu, was ihn sehr attraktiv wirken ließ. Er war sehr groß, hatte kurze, rabenschwarze Haare und tiefdunkle Augen wie die Nacht. Seine breiten Schultern und das markante Kinn ließen ihn attraktiv wirken, aber ich wusste es besser, es war nur eine Maske, die er aufsetzte, damit ich nicht vor ihm zurückschrak. Er nahm mein Gesicht in beide Hände und küsste mich zärtlich auf meinen Mund. Als er sich von meinen Lippen zurückzog, sagte er: “Ich habe eine Belohnung für euch, weil ihr so brav gewesen seid.”
Er lächelte weiter, als er es näher erklärte: “Ich werde euch auf euer Zimmer bringen lassen, dort könnt ihr euch säubern und umziehen. Wenn ihr weiter brav seid, dürft ihr sogar zukünftig dort nächtigen.”
Meinte er, dass ich ein eigenes Zimmer bekam? Ein richtiges Bett? Oh mein Gott. Ich freute mich so sehr, dass ich anfangen musste, zu strahlen und ihm dankte.
Er bremste meine Euphorie doch gleich wieder: »Es freut mich, dass euch die Belohnung zusagt, und hoffe, dass ihr euch erkenntlich zeigt.”, mein Magen zog sich zusammen. Ich ahnte was das bedeutete.

Story: The Huntsmen - Megan - Raoul

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ich starrte in die Finsternis und überlegte, wie viele Tage ich hier in diesem Keller saß. Mein nächster Gedanke galt Rose und mir kamen erneut die Tränen hoch. Das Klirren eines Schlüssels kündigte das Öffnen der Zellentür an. Das Licht blendete mich, so dass ich meine Augen verdecken musste, damit ich etwas erkannte. Es war der Junge mit hellen Locken. Mit einem Tablett in der Hand betrat er die Zelle. War es also inzwischen Morgen? Stumm servierte er mein Essen auf den Tisch, der in der Ecke stand, und wollte bereits gehen, als ich ihn zurückhaltend ansprach: »Du, bitte geh nicht. Kannst du mir nicht Gesellschaft leisten, während ich esse?«, er blieb kurz stehen, schaute ängstlich zur Tür als kontrolliere er, ob er beobachtet wurde, und wandte sich zurück zu mir um. Er flüsterte: »Wir dürfen nicht miteinander sprechen.«
»Wir müssen ja nicht reden.«, versuchte ich ihn zu überreden. Verunsichert schaute er nochmal zur Tür, nickte aber dann. Ich versuchte aufzustehen, hatte aber nicht genug Kraft und fiel wieder nach hinten. Lockenkopf schaute mich erschrocken an und kam zu mir, um mir beim Aufstehen zu helfen, woraufhin ich seine Hand dankend entgegen nahm..

Story: The Huntsmen - Logan - Der Streit

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Neal saß an seinem Schreibtisch, als ich in sein Büro kam. Er schien angespannt zu sein, jedoch verstand ich nicht, warum er sich wegen Rose so quer stellte. Er schaute auf: »Setz dich«, misstrauisch erwiderte ich: »Ich stehe lieber.«
Während ich das sagte, lehnte ich mich ihm gegenüber an die Wand und verschränkte die Arme vor meiner Brust. Neal bedachte mich daraufhin nickend mit einem traurigen Blick.
»Das Kind kann nicht hier bleiben.« presste er mit gedrückter Stimme hervor.
»Du weißt, dass ich mich dir nie widersetze oder deine Entscheidungen nie in Frage stelle. Das lag jedoch daran, dass ich deine Anweisungen immer nachvollziehen konnte.« hielt ich ihm entgegen. Ich machte einen Moment Pause, um abzuschätzen, wie er reagierte, aber er starrte nur auf seine Hände und rollte seinen Kugelschreiber durch die Finger.
Montag, 23. Juli 2012

News: Jay Valentine - Neues Projekt

Hallo zusammen,

Jay Valentine startet ein neues Projekt:

Graveyard's Stories


Dort werden bald Geschichten präsentiert, mit Gestalten die sich wohl eher auf Friedhöfen und in Burgkellern tümmeln.Versprochen werden Vampire, Werwölfe und alle anderen Kollegen die uns so gruseln, aber damit
es uns gruselt, wird es sicherlich auch Vertreter der menschlichen Rasse geben ...irgendwer muss ja vor den
Bösewichten Angst haben. ;D

Ich bin gespannt was da so kommt und werde mit Freude mitlesen  :) 



Liebe Grüße
Sonntag, 22. Juli 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Heimkehr

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Bevor wir losfuhren, informierten wir unseren Boss Neal Avery, der unerfreut mit mir diskutierte, weil wir ein zweijähriges Kind mitbrachten, das sei nicht unser Job. Unsere Arbeit bestand darin zu jagen, was Megan mitgenommen hatte. Wir vermuteten, dass ein Vampir hinter der Sache steckte, doch sicher sagen konnten wir es noch nicht. Neal war so was wie ein Koordinator, weshalb wir ihn anrufen mussten. Er schickte ein Team, um die Leiche abzuholen und für weitere Untersuchungen in unser Versteck zu bringen. Wir agierten so unauffällig wie möglich, aber sporadisch kam es vor, dass unser Versteck aufflog und wir suchten uns was Neues. Kein angenehmes Leben, aber man wusste, wofür man es tat.
Freitag, 20. Juli 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Düsteres Gefängnis

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ein Geräusch weckte mich. Ich schlug meine Augen auf, doch ich sah immer noch nur Finsternis vor mir. Erneut dieses Geräusch, links von mir. Ich kroch in die hintere, rechte Ecke des Kellers. Ein leises Lachen hallte durch den Raum und ich fragte mit aufkommender Panik: »Wer ist da?«, aber niemand antwortete. Ein stechender Schmerz schoss mir in den Kopf und ich fuhr mit meiner Hand an den Hals, wodurch ich bemerkte, dass mich jemand verarztet haben musste. Mir stiegen die Tränen in die Augen. Ich dachte wieder, wie in jeder freien Minute, an Rose. Wo war Sie und ging es ihr gut? Lebte Brian noch? Das konnte nur ein böser Traum sein. Ich fühlte mich schwach. Der Steinboden war in einer Ecke lediglich mit etwas Stroh abgedeckt, ich wurde gehalten wie ein Tier. Mein Zeitgefühl hatte ich verloren, weshalb ich nicht wusste, wie lange ich schon hier eingesperrt war.

Story: The Huntsmen - Logan - Megan´s Haus

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Wir standen vor einem kleinen, typisch amerikanischen Haus mit weißem Lattenzaun. Ein Auto parkte vor der Tür und das Licht auf der Veranda leuchtete. Wir gingen zum Haus und Ty klingelte. Nichts. Er klingelte nochmal. Wieder nichts. Während dessen schaute ich mich ein wenig um. Etwas stimmte mit der Tür nicht. Rechts am Schloss fehlte ein Stück Holz, nicht viel, es fiel kaum auf, wenn man nicht danach suchte. Der Türrahmen war ebenfalls beschädigt. Ich deutete darauf und Ty atmete tief ein: »Okay, dein Gefühl hat dich wohl nicht getäuscht.«
Wir zogen unsere Waffen und drehten vorsichtig den Türknauf. Die Tür ließ sich problemlos öffnen. Als sie weit genug geöffnet war, um reinschauen zu können, eröffnete sich uns ein blutiges Szenario. Megans Ehemann lag mit dem Bauch auf dem Boden in einer großen, getrockneten Blutlache. Ty schnappte nach Luft als ihm der süßlich, moschusartige Verwesungsgeruch entgegen strömte. Sein Fehler. Er stürzte aus dem Haus zum Rasen und erbrach sich. Die Leiche musste noch nicht lange hier liegen. Bei den Temperaturen, die der Sommer mit sich brachte, schritt der Verwesungsprozess schnell voran. In dem Moment hörte ich über mir ein Poltern und wurde wachsam. Dort oben versteckte sich jemand.

Story: The Huntsmen - Logan - Samstagabend

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

»Logan, lass uns ins „Black Bear“ gehen.« schlug mein Freund und Kollege Ty vor. Ich verdrehte die Augen. Für Samstag hatte ich mir etwas Spannenderes als einen Barbesuch vorgestellt. Doch Ty interessierte sich für eine der Kellnerinnen, weshalb ich nachgab: »Nagut, aber Kumpel, tu uns allen einen Gefallen und bitte dein Herzblatt heute um ein Date. Ich kann mir das Elend nicht mehr mit ansehen.«, ich zog ihn gerne damit auf. Mein Freund antwortete grinsend: »So einfach ist das nicht. Eine Dame möchte umworben werden.«
Ich musterte ihn skeptisch und gab zurück: »Sie weiß vermutlich nicht einmal, dass du existierst, also wenn du es nicht tust, frage ich sie für dich.«
Daraufhin flehte er mich an »Logan, das kannst du nicht tun, das ist peinlich. Ich lade sie heute ein, aber bitte halt dich da raus.«
»Ich nehme dich bei deinem Wort.«, entgegnete ich ihm und ich fing an zu lachen. Noch lachend kamen wir bei der Bar an, wie zu erwarten, zum Wochenende gut besucht. Uns fiel gleich Rachel auf, die gestresst durch die Menge eilte, um Bestellungen aufzunehmen und Getränke zu servieren. Die Augen meines Freundes glitzerten bei ihrem Anblick. Ich stieß ihn an und holte ihn zurück auf die Erde: »Wie schaut es aus? Möchtest du auf einen Tisch warten oder an die Bar?«
Ohne lang zu überlegen, steuerte er die Bar an, woraufhin ich ihm folgte. Wie praktisch, dass in diesem Moment eine Gruppe von Kerlen ihre Drinks bezahlte und ging. Wir schnappten uns zwei Hocker. Als mein Blick hinter die Bar schwenkte, wunderte ich mich: »Bear, was machst DU denn hinter der Bar?«

Sonntag, 30. Dezember 2012

Guten Rutsch

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe, dass ihr ein paar schöne Tage mit euren Familien
verbracht habt und wünsche euch einen guten Rutsch ins
neue Jahr.

Wenn das neue Jahr da ist, werde ich wieder fleißig sein.


Liebe Grüße


Sonntag, 23. Dezember 2012

Frohe Weihnachten

Ich wünsche euch und euren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest 
und einen guten Rutsch ins neue Jahr!



Liebe Grüße

Dienstag, 18. Dezember 2012

Story: Blutmond - Ertappt

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: Blutmond

Der Mann, der eben noch den Altar umrundet hatte, schob seine Hand unter den Bauch der Frau und hob damit ihren Hintern an. Seine andere Hand wanderte über ihren Rücken hoch bis zum Nacken und vergrub sich anschließend in ihren Haaren. Er zog ihren Kopf grob zu sich heran und beugte sich über ihren Körper um sie zu küssen. Während diesem innigen Kuss wanderte seine Hand weiter zu ihrem Busen und knetete ihn durch. Ich bemerkte, dass die Hand, die er zuvor unter ihren Bauch geschoben hatte, zwischen ihren Beinen verschwunden war und sie dort massierte. Die Frau stöhnte unter ihm zufrieden auf, seine Berührungen wurden immer intensiver, was die Frau offensichtlich genoss. Langsam wurde mir heiß und mein Bauch kribbelte. Natürlich hatte ich so was schon mal in Filmen gesehen, aber das war nicht annähernd wie das hier.

Freitag, 14. Dezember 2012

Story: Blutmond - Das Ritual

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: Blutmond

Stundenlang durchsuchte ich verzweifelt das Internet um heraus zu finden was mir Elena da in die Hand gedrückt hatte. Ich wollte schon aufgeben und diesen Beutel entsorgen, als ich auf einer Seite, die sich mit Voodoo befasste, fündig wurde. Diese Seite war ein Shop für Kettenanhänger auf denen die verschiedensten Symbole abgebildet waren. Unter anderen fand ich auch die drei, die auf diesen Beutel eingestickt waren. Das eine stand für „Stärke erlangen“, das andere für „Siegreich im Kampf“ und das dritte „Schutz“. Nachdem ich gespannt die Seite durchgelesen hatte ließ ich mich zurück in meinen Stuhl fallen. Ich fühlte mich nicht viel schlauer als vorher, eher im Gegenteil, es verwirrte mich noch mehr.

Leider hatte ich keine Informationen zu den Kräutern finden können, mit denen der Beutel gefüllt war. Ich hatte versucht diese mit den Abbildungen im Internet zu vergleichen, doch hätte es fast jede dieser Pflanzen sein können. Nachdenklich betrachtete ich den kleinen Beutel und rollte ihn zwischen meinen Händen. Elena meinte es wohl ernst damit, dass ich in Gefahr war. Es war spannend für mich jemanden kennen zu lernen der sich mit solchen Dingen befasste, aber das sie das hier ohne mein Einverständnis gemacht hatte beunruhigte mich, denn auf dieser Internetseite stand auch, dass man dazu etwas von mir benötigte, wie z.B. Haare oder einen persönlichen Gegenstand. Ich überlegte, ob ich sie zur Rede stellen sollte, doch verwarf diesen Gedanken gleich wieder. Mein Blick fiel auf die Uhr, 1:32 prankte dort in roten Zahlen. Ich hatte gar nicht bemerkt wie spät es inzwischen geworden war. Keiner hatte mich zum Abendessen gerufen oder nach mir gesehen. Da mein Magen grummelte entschloss ich mich dazu in die Küche zu gehen und mir was zu Essen zu machen.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Rose

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Ich folgte Logan durch das große Haus, die Anspannung der letzten Stunden fiel von mir ab und ich bemerkte nun wie erschöpft ich war. Ich machte mir Gedanken um Dana, ich konnte nicht nachvollziehen, wie sie mich so verurteilen konnte ohne mich zu kennen. Auch Logan war bis eben nicht klar gewesen, dass ich nicht freiwillig zu einer Vampirin geworden war. Ich gab mir Mühe nicht mehr zu sehr darüber nachzudenken, ich wollte nur noch zu meiner Tochter. Ich vermisste sie so sehr, dass es mir das Herz zerriss. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute der letzten Wochen hatte ich an sie gedacht und gebetet, dass ich sie eines Tages wieder in die Arme schließen konnte.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Abgezogen

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Die Vampire waren endlich abgezogen, nur noch vier von Liam´s Mündeln waren zurück geblieben und hatten ihren Posten bezogen. Auch Megan war sich der beruhigten Lage bewusst und stürmte plötzlich, wie von dem Teufel höchst persönlich gehetzt, Richtung Gebäudeeingang. Sie war unnatürlich schnell, weshalb ich Schwierigkeiten hatte sie einzuholen. Kurz bevor sie den Eingang erreicht hatte, bauten sich die Werwölfe vor ihr auf und versprerrten ihr damit den Durchgang. Aufgebracht schrie sie die Werwölfe an und wollte hinein gelassen werden, doch als sie merkte, dass sie so nicht weiter kam warf sie mir einen Wut entbrannten Blick zu. Ich hatte sie endlich eingeholt und wollte ihr die Situation erklären, da packte sie meinen Arm und verdrehte mir diesen hinter meinem Rücken. Sie zischte mir, jedes Wort einzelnt betonend, zu "Wo – ist – meine – Tochter?", ihr Stimme war dabei eiskalt.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Story: Blutmond - In Gefahr

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: Blutmond

Ich lief eilig an Christopher vorbei der mir fragend hinter her schaute: „Was hat dich denn gebissen? Du siehst aus als hättest du einen Geist gesehen.“, ich ließ ihn stehen, ohne ihm zu antworten. Als ich meine Zimmertür hinter mir schloss, ließ ich mich, mit dem Rücken an die Tür gelehnt, auf den Boden sinken. Mein Herz pochte vor Aufregung, ich musste mich erstmal wieder beruhigen. Was war bloß los mit mir? Ich war gerade vor dem besten Freund meines Stiefbruders regelrecht geflohen, weil er kalte Hände hatte, aber eiskalte Hände. Es war nicht sonderlich kalt draußen, nein im Gegenteil. Seine Augen waren so anders als eben noch während der Fahrt, sie jagten mir Angst ein. Ein Klopfen an der Tür riss mich aus meinen Gedanken: „Ja?“ es war Christopher der sich besorgt anhörte: „Was ist denn los? Hat Rob was angestellt, als ihr alleine wart?“ Ich wusste nicht was ich darauf antworten sollte. Getan hatte er nichts, aber trotzdem jagte er mir Angst ein. Ich hörte wieder seine Stimme: „Sam? Sag doch was.“

Dienstag, 4. Dezember 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Drohung

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Ich musste zunächst verarbeiten, was ich gerade zu hören bekommen hatte. Das konnte doch nicht wirklich passieren, oder doch? Unsere Gruppe schloss sich immer enger zusammen, versuchte eine Verteidigungslinie zu bilden. Man konnte nicht wissen wie schnell die Situation eventuell wieder eskalieren würde. Ich beobachtete Liam, wie er Megan immer weiter bedrängte. Es würde nicht mehr lange dauern, bis sie ihm nachgeben musste. Sie war sein Geschöpf, eigentlich hatte man keine Wahl, es war beeindruckend, wie lange sie stand hielt. Dann kam mir eine Idee. Mein Blick schoss zu Dante, der immer noch als Werwolf neben mir stand und, so wie ich, die Situation beobachtete. Als hätte er meinen Blick auf sich gespürt wandte er mir seinen Kopf zu und nickte. Sollten wir dieses Schlamassel überleben, würde ich ihn fragen müssen, wie er das machte.

Samstag, 1. Dezember 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Erkenntnis

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Es waren etwa ein Dutzend Werwölfe übrig geblieben die sich nun zurück gezogen und zu uns gestellt hatten. Ich hörte Logan aufgeregt auf jemanden einreden „Dante, Kumpel. Bin ich erleichtert dich zu sehen.“, als ich mich umdrehte sah ich wie er lachend einem Werwolf hinter dem Ohr kraulte. Ich hoffte, dass der Tag nicht noch kurioser werden würde. Ich konzentrierte meine Aufmerksamkeit wieder auf das Eingangstor des Grundstücks, wo sich eine Gruppe von Vampiren sammelte, sie waren eindeutig in der Überzahl. Als sich die Gruppe formiert hatte trat Raoul, der die Spitze formte, erhobenen Hauptes einen Schritt vor und sagte „Liebste, meint ihr nicht, dass euer Platz an meiner Seite ist?“, er strahlte so viel Arroganz aus, wie ich es nur von Liam gekannt hatte.

Freitag, 30. November 2012

Story: Blutmond - Eiskalt

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: Blutmond

Christopher nahm mich, wie versprochen, in seinem Auto mit zur Schule. Es war ein Backsteingebäude welches hell und freundlich wirkte. Aus allen Richtungen strömten bereits die Schüler herbei. Wir parkten auf dem schon fast vollen Schulparkplatz und gingen gemeinsam Richtung Schulgebäude. Nachdem wir alles Bürokratische erledigt hatten zeigte mir Christopher meinen Klassenraum und musste mich alleine lassen. Wir waren leider in verschiedenen Klassen, da er einen Jahrgang über mir war, aber er versprach mir, dass wir uns in der Pause in der Mensa treffen würden und erklärte mir noch den Weg dorthin. Ich brachte also die ersten beiden Stunden Mathe und Physik hinter mich um mich dann auf die Suche nach der Mensa zu machen. Ich ging gerade suchend den Gang runter als mich ein dunkelhaariger Junge ansprach. 

Donnerstag, 29. November 2012

Story: Blutmond - In der Nacht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: Blutmond 

Am Abend fiel ich erschöpft in mein Bett. Christopher und ich hatten den ganzen Tag am See gesessen und uns unterhalten, ohne jedoch noch einmal aneinander zu geraten. Es war für noch unbegreiflich einen "Bruder" zu haben, aber es war schön mit ihm nach bereits so kurzer Zeit vertraut umgehen zu können, es kam mir vor als wären wir zusammen aufgewachsen. Ich ließ den Tag noch mal Revue passieren und war gleichzeitig in Gedanken bei meinem morgigen ersten Schultag. Ich konnte kaum meine Augen aufhalten und es dauerte nicht lange bis ich in einen unruhigen Schlaf fiel.
Es war noch dunkel als ich aufwachte, ich war mir nicht sicher was mich geweckt hatte. Ich wollte mich gerade nochmal umdrehen und mich wieder in meine Decke kuscheln, als ich einen lauten, dumpfen Knall hörte. Ich fuhr erschrocken zusammen und war mir unsicher was ich jetzt tun sollte. Ich war wie versteinert vor Angst, bis meine Sorge meine Angst in den Hintergrund stellte. Mom, Andrew, Chris... Ich sprang auf und hechtete zur Zimmertür, Panik überkam mich, ich hatte den Türknauf gerade umdrehen wollen, als ich inne hielt. Was ist, wenn da jemand Fremdes im Haus war? Ich erinnerte mich in meinem Wandschrank einen Baseballschläger gesehen zu haben. Ich öffnete diesen, holte den Schläger hervor und schloss die Tür genauso leise wie ich sie geöffnet hatte. Ich schlich zurück zu meiner Zimmertür und lauschte, ob im Haus etwas zu hören war, doch alles war Still. Hatte ich doch nur geträumt oder mir das Geräusch eingebildet? Nervös öffnete ich dir Tür einen Spalt um auf den Flur zu spähen, der friedvoll vor mir lag.

Mittwoch, 28. November 2012

Story: Blutmond - Am See

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: Blutmond 

„Oh, wie wunderschön es hier ist.“ Mehr kam mir nicht über meine Lippen. Christopher ging an mir vorbei und ich konnte sehen, dass er wieder lächelte. Ich folgte ihm zu einer Wiese wo er den Rucksack ablegte und die Decke hervor holte um sie auszubreiten. Während er mit der Decke zu Gange war sagte er „Sam, es tut mir leid, wie ich eben reagiert habe, das war nicht richtig. Ich habe wohl etwas überreagiert.“ Ich war überrascht, eine solch direkte Entschuldigung hatte mir gegenüber noch niemand ausgesprochen. „Nein, du hattest Recht.“, widersprach ich. Er setzte an um etwas zu sagen, aber ließ es dann doch sein. Schweigend packte er die Lunchpakete aus, die uns Elena gezaubert hatte. Wir saßen nebeneinander auf der Decke und blickten auf den See. In den Bäumen hörte ich die Vögel zwitschern. Still genossen wir die wundervolle Atmosphäre. Es war ein bezaubernder Ort, der nur eine Viertelstunde Fußmarsch von meinem neuen zu Hause entfernt lag.
Langsam begann ich, all das Schreckliche der vergangenen Wochen zu verdrängen. Christopher riss mich aus meinen Gedanken „Es ist wohl nicht einfach in ein Flugzeug zu steigen, dass dich in ein fremdes Leben bringt und zu wissen, dass man nicht zurück kann.“ Er hatte wieder diesen nachdenklichen Ausdruck vom Frühstück im Gesicht. „Ist es das, worüber du nachdenkst?“ fragte ich ihn. Er blickte weiter auf den See und antwortete „Ja, ich versuche mir vorzustellen wie es für dich sein muss in ein Leben gezwängt zu werden, welches für dich bestimmt wurde. In einem Haus mit einer Familie zu leben, die dir fremd ist. Und dann noch von deinem fremden Stiefbruder angekeift zu werden, weil du dir Sorgen um ihn machst.“ Er grinste entschuldigend bei dem letzten Teil des Satzes.

Dienstag, 27. November 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Blutbad

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Im Augenwinkel sah ich, dass Logan wie erstarrt am Auto stehen geblieben war. Es war noch Nacht, aber durch den Vollmond, der die Straße erhellte, war das Szenario klar zu erkennen. Die Straße war von Blut getränkt, überall lagen Leichen und Körperteile verstreut. Mitten in diesem Schlachtfeld sah man Raoul, mit vier weiteren Vampiren, gegen eine Meute Werwölfe kämpfen. Ich eilte in deren Richtung, auch wenn ich nicht wusste was ich hätte tun können. Der leblose Körper eines Werwolfs wurde mir entgegen geschleudert, ich konnte gerade noch inne halten und ausweichen, mein Blick folgte dem Leichnam aufmerksam. Ich war verwundert zu sehen, was kurze Zeit später geschah: Der Werwolf wandelte sich zurück in seine menschliche Gestalt. Ich hatte noch so viel zu lernen in dieser...meiner Welt.

Story: Blutmond - Morgenmuffel

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: Blutmond

Am nächsten Morgen klopfte es an der Tür. Ich schaute aus dem Fenster und die Sonne vertrieb gerade die Dunkelheit. Es klopfte wieder. Ich drehte mich um und schaute auf meinen Wecker, es war 7:00 Uhr Morgens an einem Sonntag. Ich war noch so müde, dass ich das Klopfen einfach ignorierte. Es klopfte schon wieder und ich hörte Christopher: „Hey Schwesterchen, das Frühstück ist fertig.“ Ich brummte nur vor mich hin, als die Tür auf ging. Christopher stand in der Tür und grinste mich an: „Na? Sind wir ein Morgenmuffel?“ Ich zog mir die Decke über den Kopf und antwortete: „Ja, immer bis 9 Uhr.“ Er lachte, aber machte keine Anstalten zu gehen „Ich muss dich mit runter bringen sonst verweigert mir Elena mein Frühstück.“ Ich zog mir die Decke bis unter die Nase und schaute ihn mit hoch gezogenen Augenbrauen an. „Komm schon, es gibt auch die besten Spiegeleier die du je essen wirst.“ Mit einem erneuten Brummen sagte ich zu und bedeutete ihm raus zu gehen. Ich schleppte mich aus meinem Bett zum Kleiderschrank und zog mich an.

Story: Blutmond - Angekommen

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: Blutmond

Mein Name ist Samantha, aber meine Freunde nennen mich Sam. Nachdem ich nun meine Habseligkeiten gepackt hatte, gab es für mich nicht mehr viel zu tun. Es stimmte mich traurig, aber ich hatte keine Wahl. Direkt nach der Beerdigung wurde ich in einem Mädchenheim untergebracht und zwei Wochen darauf stand fest, dass ich nun bei meiner Mutter leben musste, die ich nie zuvor getroffen hatte. Sie übergab mich nach meiner Geburt in die Obhut meiner Großmutter, da sie nicht für mich sorgen konnte, sie war selber noch ein Kind als sie schwanger wurde. Meine Großmutter versuchte mir meine Mutter näher zu bringen, in dem sie mir von ihr erzählte. Sie stellte sie als warmherzige und mitfühlende Frau dar und versicherte mir, dass sie mich vermissen würde. Es zerriss mir jedes Mal das Herz, wenn sie mir das sagte, aber ich verschwieg es ihr.

Story: Blutmond - Prolog

Dies wird eine Fortsetzungsgeschichte. Eine Zusammenfassung findet ihr hier: Blutmond

 
Der Wind trug leises Schluchzen um die Gräber und der Regen prasselte stetig nieder. Die Beerdigungsgesellschaft stand mit ihren schwarzen Regenschirmen um das Grab versammelt und lauschte den Worten des Geistlichen. Samantha war die Jüngste, sie hatte langes, feuerrotes Haar, welches ihr in Locken über die Schultern fiel. Ihre grünen Augen weinten um ihre Großmutter, bei der sie aufgewachsen war.

Das Mädchen war nun an der Reihe eine paar Worte zu sagen, doch ihr versagte die Stimme und man sah wie ihr die Tränen in die Augen stiegen. Einer der älteren Herren nahm sie in den Arm und begann im gleichen Moment zu sprechen, als das Mädchen weinend zusammen brach.

Ihre Leben, wie sie es bisher gekannt hatte, war vorbei. Sie blickte einer ungewissen Zukunft entgegen, ohne zu wissen wo sie hin gehörte. Ohne zu wissen woher sie stammte. Ohne zu wissen wer sie war.

Montag, 26. November 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Kopf über

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Der Vollmond erhellte immer noch den Nachthimmel während ich mit dem Van über die Landstraße in Richtung Stadt heizte. Die Fahrt, die eigentlich nur 20 Minuten dauern würde, kam mir vor wie Stunden. Um die Uhrzeit waren die Straßen leer, was mein Glück war, sonst hätte ich sicher schon mehrere Unfälle verursacht. Immer wieder schweifte mein Blick zu Megan, mit der Sorge, dass sie vorzeitig erwachen könnte. Ich hatte ein Messer griff bereit in meinem Beingurt, aber ob ich rechtzeitig reagieren konnte, wollte ich nicht heraus finden müssen. Wenn ich nicht auf Megan oder die Straße achtete, war mein Blick auf den Rückspiegel geheftet. Es konnte jederzeit jemand hinter uns auftauchen und uns einholen, doch bisher war die Luft rein geblieben.

Freitag, 23. November 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Plan B

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Sie hielt mich immer noch fest im Schwitzkasten, ich hatte keine Chance mich von ihrem Griff zu befreien. Natürlich war sie noch ein junger und dementsprechend unerfahrener Vampir, was ich hätte ausnutzen können. Meine Messer waren griffbereit an meinem Gürtel befestigt, was sie zum Glück nicht bemerkt hatte. Ich hätte jederzeit zu einem dieser Messer greifen und sie verletzen, sogar töten können. Ich hatte aber die Hoffnung noch nicht aufgegeben, die Situation anders zu lösen. Dante stand uns Angriffslustig gegenüber, wartete nur auf ein Zeichen von mir. Der Kerl, den Megan Raoul genannt hatte, war es, der mir Sorgen bereitete. Er und Megan machten einen vertrauten Eindruck, weshalb ich hoffte, dass sie ihn beruhigen konnte.

Story: The Village - Gescheitert

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Village

Carrie wandte sich um und sah direkt in das faltige Gesicht von Clayton Reynolds. Seine dunklen Augen taxierten sie und sie begann sich unwohl zu fühlen. „Warum haben Sie mich hergebracht?“, fragte sie. „Weil Sie in Gefahr waren, Miss Evans,“ erwiderte Clayton. Er kam weiter in den Raum und nahm an seinem Schreibtisch Platz. „Sie verarschen mich doch. Der Deputy wollte mir helfen,“ meinte sie fest. Clayton schüttelte den Kopf und lachte verächtlich. „Hören Sie Miss Evans, ich lebe schon lange in diesem Dorf und weiß was sich hier abspielt. Wenn Sie es nicht glauben, dann gehen Sie doch einfach zurück und lassen sich von den Otgiruru zerfleischen,“ gab er zurück.

Freitag, 16. November 2012

Story: The Village - Flucht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Village

Carrie war verängstigt und verwirrt, der Deputy zog sie unsanft hinter sich her, stütze sie zwischen durch, wenn sie stolperte. Sie hörte immer wieder die verrückten Worte von Officer Fenix in ihrem Kopf. Sie kam zu dem Ergebnis, dass er verrückt sein und Wahnvorstellungen haben musste. Der Deputy hastete weiter durch das Polizeirevier bis sie den Ausgang erreicht hatten. „Miss Evans, hier nehmen sie mein Hemd.“ Der Deputy zog sein Hemd aus, welches sie sich gleich überstreifte. „Ich bringe sie hier weg. Folgen sie mir weiter und bleiben sie direkt hinter mir.“, Carrie nickte eifrig, sie konnte es kaum erwarten aus diesem Albtraum zu entkommen. Sie hatte Schmerzen und das Blut lief ihr immer noch an der Seite herunter, mit jeder Bewegung zog ein scharfer Schmerz durch ihren Körper.

Donnerstag, 8. November 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Trauer

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Gerade als ich ein Messer in die Finger bekam und es Raoul anschließend in die Brust stieß, zerbrach in mir etwas. Ich verspürte plötzlich eine tiefe Trauer und wusste, dass etwas Fürchterliches geschehen sein musste. Ich sah in seinen Augen, dass auch er es gespürt hatte, sie waren vor Panik geweitet. Ohne zu zögern sprang Raoul auf die Beine, noch immer das Messer in der Brust, und eilte nach oben. Ich war noch so sehr von diesen intensiven Gefühlen benommen, dass mir nicht klar war, was diese zu bedeuten hatten. Ich eilte Raoul hinter her, wusste instinktiv wohin mein Weg mich führen würde. Ich hatte eine Art Tunnelblick, irgendwas zog mich zu sich.



Donnerstag, 1. November 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Kopflos

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Ich stand mit dem Rücken zur Tür, Dante lag immer noch bewusstlos am Boden. Die Situation abschätzend kam ich zu dem Ergebnis, dass ich in der Klemme steckte und hielt meine Waffe um so fester in den Händen. Die hinter mir liegende und noch offene Tür trat ich mit einem Tritt nach hinten zu, so konnte ich zumindest davon ausgehen, dass mich niemand überraschte. Wütend stand Liam vor mir, sein Bruder lag ihm tot zu Füßen und er blickte mich aus hasserfüllten Augen an. „Sprecht euer letztes Gebet...“ grollte seine Stimme durch den Raum, anschließend stürzte er in meine Richtung. Ich wusste, dass er mit mir spielte, sonst hätte er bei mir sein können, ohne dass ich eine seiner Bewegungen wahr genommen hätte.

Montag, 29. Oktober 2012

News: I´m Sorry

Hallo zusammen,

momentan sind meine Posts eher selten, dafür möchte ich mich entschuldigen.

Ich habe beruflich sehr viel um die Ohren, was sich hoffentlich bald legen wird.
Ich werde mich jedoch bemühen ab und an was zu schreiben.

Liebe Grüße

Sonntag, 21. Oktober 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Schoßhündchen

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Wütend starrte mich Liam an, ich war nicht sicher, ob wir es alleine mit ihm aufnehmen konnten. Er war ein sehr alter Vampir, wenn nicht sogar einer der Ältesten und war sicher nicht alleine. Ich hielt meine Waffe im Anschlag mit der Befürchtung, dass sie nicht besonders effektiv sein würde. Wieder hörte ich Dante hinter mir knurren, es machte mich nervös. Erst jetzt fiel mir auf, dass Liam nicht mich anstarrte, sondern an mir vorbei, direkt zu Dante. Er ging ein paar Schritte zurück und seinem eben noch wütenden Gesichtsdruck wich Besorgnis. „Dante? Ist bei dir alles in Ordnung?“, ich wollte meinen Blick nicht von Liam abwenden, es konnte sein, dass er mich lediglich verunsichern wollte.

Freitag, 12. Oktober 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Verkehrte Welt

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Logan kam wie gerufen, er würde Liam sicher einige Zeit beschäftigen. Ich hörte immer zu Raouls Schreie in meinen Gedanken und hoffte, dass er noch am Leben war. Ich verließ das Badezimmer durch die zweite Tür, welche auf den Flur führte. In der Hoffnung nicht ertappt zu werden, machte ich mich auf den Weg in den Keller, in dem Liam ihn gefoltert hatte. Ohne jemandem über den Weg zu laufen erreichte ich mein Ziel. Als ich den Kellerraum betrat erfüllte mich Entsetzen. Raoul lag nackt und gefesselt auf der Streckbank in einer Lache seines eigenen Blutes. Er hatte die Augen geschlossen, doch war ich mir sicher, dass er noch lebte, denn Liam hatte seinen Kopf nicht abgetrennt. Ich eilte zu ihm und versuchte die Fesseln zu lösen. In dem Moment als ich sie berührte fuhr ein scharfer Schmerz durch meine Hände die Arme hoch, ich konnte gerade noch einen Schmerzensschrei unterdrücken. Die Fesseln waren durchtränkt mit Weihwasser.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Etwas stimmt nicht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Ich presste meinen Körper in das hohe Gras, der Schrei drang mir eiskalt durch die Knochen. Es wurde gerade jemandem etwas Schreckliches angetan. Immer wieder drangen Schreie aus dem Gebäude. Dante, der links von mir im Gras lag, packte mich am Arm. „Los, lass uns rein gehen.“, ich schüttelte verneinend den Kopf „Wir müssen Verstärkung holen.“, seine Augenbrauen zogen sich zusammen und seine Kiefermuskulatur spannte sich an „Wer immer da auch schreit, braucht jetzt unsere Hilfe!“, er hatte recht. Ich stütze mich auf meine Hände und brachte mich in eine kniende Position, Dante tat es mir nach.

Montag, 8. Oktober 2012

Story: The Village - Axt oder Machete?

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Village

Der erneute Schrei brachte Carrie eine weitere schallende Ohrfeige ein, die ihren Kopf herumriss. „Du gehst mir echt auf die Nerven, Mädchen. Kommst her, schreist rum, brichst in Panik aus wegen zwei lapidaren Toten. Man sagt doch immer ihr Mädchen aus der Großstadt seid durch nichts zu schocken und jetzt steht hier die totale Pussy vor mir.“, machte Fenix sich über sie lustig. Seine Augen, schwarz wie die Nacht, fixierten sie und hätten die Handschellen sie nicht gehalten, wäre sie sicher in sich zusammen gesunken. „Was wollen Sie eigentlich von mir? Meine scheiß Schrottkarre ist liegen geblieben und ich hatte keine andere Möglichkeit als bei den Clarks einzuchecken. SIE haben die Clarks umgebracht!“, schrie Carrie, die halbwegs ihren Mut wiedergefunden hatte, ihn an.

Dienstag, 2. Oktober 2012

Story: The Village - Er will doch nur spielen

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah, erfahrt ihr hier: The Village

Carrie schreckte auf und war nun den Tränen nahe. Vorsichtig spähte sie um die Ecke, hinter der Officer Fenix verschwunden war. Mit zitternder Stimme rief sie ängstlich „Officer?“, sie hörte wie Scherben über den Boden geschoben wurde und dann seine Antwort „Nichts passiert. Mir ist die Glaskanne von der Kaffeemaschine herunter gefallen. Würden sie auch einen Tee nehmen?“, erleichtert atmete sie auf „Ja, ein Tee ist auch prima.“ Sie setzte sich hin und wartete. Die Bilder von den Clark´s schossen ihr durch den Kopf, weshalb sie nicht bemerkte, dass der Officer sich näherte. Als er seine Hand auf ihre Schulter legte zuckte sie erneut erschrocken zusammen.

Samstag, 29. September 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Im Dunkeln

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Der Raum war in Finsternis gehüllt, doch konnte ich ihn trotzdem in der Ecke hocken sehen. Er saß am Boden, zitternd vor Angst. Er fragte in die Dunkelheit hinein „Wer ist da?“, sein Herz schlug verführerisch worauf sich mein Hunger regte, erst jetzt bemerkte ich das Brennen in meiner Kehle. Mein Magen zog sich schmerzhaft zusammen und meine Gedanken fixierten sich auf den Herzschlag, der mir inzwischen schwer in den Ohren brummte. Ich ließ mich in die Knie sinken und drückte mich mit dem Rücken an die Wand.

Montag, 24. September 2012

Story: The Huntsmen - Liam - Bestrafung muss sein

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Wartend saß ich auf einem Stuhl in der Ecke. Ich hatte Raoul auf der Streckbank gefesselt und erwartete nun, dass er unter Schmerzen erwachen würde, nachdem ich ihm frisches Blut eingeflößt hatte, welches ich mit etwas Weihwasser hatte vermischen lassen. Ich musste bei dem Gedanken schmunzeln. Viele Klischees wurden durch die Vampire selber in die Welt gesetzt wie das, dass Vampire Sonnenlicht nicht vertrugen, doch entsprachen viele davon nicht der Wahrheit. Genau so wenig konnte uns ein Pflock ins Herz töten. Wir benötigten unser Herz nicht zum leben, ebenso wenig wie alle anderen Organe.

Story: The Huntsmen - Logan - Durch die Nacht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Es war nicht schwer zu erahnen, wem wir dieses Attentat zu verdanken hatten. Ich machte mir Vorwürfe, da es Neal getroffen hatte und nicht mich. Ich hatte nicht locker gelassen und Liam weiter hinter her gejagt, trotz seiner Warnung. Wie hatte er unseren Standort heraus finden können? Hatten wir einen Maulwurf unter uns? Ich durchstöberte gerade Neals Unterlagen, die nicht zerstört wurden, um Hinweise zu bekommen, woher das Päckchen stammte, als Cole aufgeregt in der Tür stand.
„Ich hab da was.“, ich folgte ihm in seinen IT-Raum während er mit erklärte „Ich habe nachgeforscht wer alles unseren Standort kennen könnte und habe heraus gefunden, dass einer deiner Informanten vermisst wird.“ In mir zog sich alles zusammen. Cole sprach weiter „Jack Fielding hatte sich vor vier Tagen in einem Motel eingecheckt und wurde seit dem nicht mehr gesehen. Da er dein Informant ist hast du sicher seine Handynummer, ich möchte versuchen ihn über diese zu orten.“, ohne ein Wort kramte ich mein Handy hervor und gab ihm die Nummer.

Story: The Village - Die Hunde

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah, erfahrt ihr hier: The Village

Carrie rannte wie eine Wilde auf den Wald zu, der um das Dorf wuchs. Sie wollte nur noch von diesem Officer weg. Auch war sie sich sicher, dass er kein Mensch war. Niemand konnte solch lodernde Augen haben. Sie hörte sein Lachen hinter sich und ein lautes: „Schnappt sie euch.“ Kurz darauf hörte sie Gebell und Knurren, diese Schatten die wie Hunde aussahen, folgten ihr wohl. Carrie wurde schneller, sie atmete so schnell dass ihr jeder Atemzug Schmerzen bereitete.

Lauthals fluchte sie, als sie über eine Wurzel stolperte. Ihre Verfolger wurden lauter, doch Officer Fenix hörte sie nicht, aber die Hunde schienen ihr dicht auf den Fersen zu sein. Sie versuchte sich aufzuraffen, als sie aufblickte starrte sie in die rot glühenden Augen eines solchen Schattens. „Oh fuck,“ fluchte sie und erstarrte mitten in ihrer Bewegung. Er fletschte die Zähne und kam näher, er scharrte mit den Krallen. Carrie blickte hinter sich und sah die anderen Tiere auf sich zukommen. Der Angst wegen stellten sich ihre Nackenhaare auf und sie konnte sich nicht rühren. Krampfhaft überlegte sie, welche Sagen sie kannte, die sich um solche Hunde rankten. Canis Diabolus kam ihr spontan in den Sinn. Der schwarze Hund. Aber was sein Erscheinen verursachte darauf kam sie nicht in diesem Moment.

Freitag, 21. September 2012

Story: The Village - Die Schatten

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Village

Officer Fenix zerrte Carrie schnellen Schrittes die Treppe herunter, so dass sie befürchtete gleich zu stolpern, was sie dazu brachte ihn zu ermahnen „Mensch, nicht so schnell. Ich stürze gleich noch, wenn sie mich weiter so hinter sich her ziehen.“ Abrupt blieb der Officer stehen und musterte sie mit einem genervten Blick „Dann machen sie was schneller, wir haben hier einen Doppelmord zu bearbeiten.“ Carrie wurde nun klar was hier passiert war und wünschte sich nach Hause. Warum musste das ausgerechnet jetzt passieren, wo sie hier einen Zwischenstopp eingelegt hatte?

Story: The Village - Die offene Tür

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Village

Carrie hörte Officer Fenix reden, doch hörte sie ihm nur halbherzig zu. „Wie ist ihr Name?“, riss er sie aus ihren Gedanken. „Evans, ich heiße Carrie Evans.“ erwiderte sie. Noch immer hatte sie die Bilder des aufgeknüpften Mr. Clarks vor Augen. Der Officer musterte Carrie erneut. Rauschend meldete sich sein Funkgerät: „Gerry hier, Officer Fenix?“ Er betätigte den Knopf am Funkgerät an seiner Uniform. „Ja was gibt’s denn?“, fragte er. „Der Gerichtsmediziner wird in fünf Minuten bei den Clarks sein, geht es Mrs. Clark gut?“ „Mrs. Clark,“ quiekte Carrie und stand abrupt auf. Schnell hatte sie ihr Zimmer verlassen und rannte orientierungslos durch den Korridor des Gasthauses.

Officer Fenix kam ihr nach, doch konnte er sie nicht davon abhalten an jedem Türknauf zu rütteln, an dem sie vorbeikam und ließ sie alleine feststellen, dass die Türen verschlossen waren. „Diese scheiß Türen müssen doch offen sein,“ fluchte sie und trat gegen die einzige Tür, an der keine Bronzenummer angebracht war. Knarrend schwang die Tür auf. Misstrauisch betrat Carrie den Raum und erkannte in der tiefen Dunkelheit nur Schemen, der Officer folgte ihr mit geringem Abstand. „Haben sie eine Taschenlampe?“, fragte sie ihn, erst jetzt merkte sie wie viel Angst sie hatte, denn ihre Stimme zitterte. Ohne ein Wort schaltete er sie ein und durchleuchtete den Raum schnell, sie sah einen Haufen Wäsche in der Ecke liegen, ein aufgewühltes Bett, ansonsten herrschte Ordnung. „Hier scheint alles in Ordnung zu sein,“ sagte er mürrisch. „Nein, sie müssen langsamer alles absuchen. Sie sind der verdammte Bulle, machen sie ihren scheiß Job doch ordentlich,“ motzte sie ihn an.

Er verdrehte genervt die Augen, doch sah Carrie es nicht. Noch einmal langsamer leuchtete er den Raum ab. Der Lichtkegel fiel erneut auf den Wäschehaufen in der Ecke und ihre Augen weiteten sich. Es war keine Wäsche die dort am Boden lag. „Oh mein Gott,“ sagte sie schockiert und trotzdem ging sie näher. Fenix folgte ihr, doch er war gefasst. Er musste schon einiges erlebt haben als Polizist. Zitternd ging Carrie neben dem Wäschehaufen in die Hocke. Eine Lache Blut quoll daraus hervor und nun war es deutlich zu erkennen, dass Mrs. Clark dort am Boden lag, sie war tot. Die blonden Haare der Gastwirtin waren voller Blut und auch ihre Augen fehlten, der Mund war weit aufgerissen und Carrie erkannte, dass all ihre Zähne abgebrochen waren. Dabei hatte Mrs. Clark einwandfreie Zähne gehabt, sie erinnerte sich an die vielen Male die Mrs. Clark sie angelächelt hatte. Ihre Knochen schienen zertrümmert worden zu sein, denn so wie ihre Glieder abgespreizt waren und ihr Oberkörper eingedrückt war, konnte es nur das sein. „Sie sollten sich das nicht ansehen,“ sagte Officer Fenix hart und zog sie vom Leichnam Mrs. Clarks weg.

Er zog sie bis auf den Korridor und leuchtete ihr ins Gesicht, mit verengten Augen wandte sie den Blick ab. „Mrs. Clark wurde ermordet,“ presste sie hervor, er erkannte wie blass sie geworden war. „Ist ihnen übel?“, fragte er fürsorglich. Carrie konnte nicht mehr antworten, sie erbrach sich auf seine Schuhe. „In Ordnung ihnen ist übel und sie haben gerade meine Schuhe ruiniert,“ bemerkte er trocken. „Tut mir leid,“ erwiderte sie würgend und erbrach sich noch einmal. „Nun auch noch meine Uniform. Hatten sie Hackbraten?“, fragte er. „Mhm,“ gab sie zurück, als sie den gesamten Inhalt ihres Magens auf seine Schuhe und Hosenbeine gespuckt hatte. Officer Fenix reichte ihr ein Taschentuch und Carrie wischte sich den Mund ab. „Danke,“ sagte sie und reichte ihm das Taschentuch. „Schon okay, behalten sie es,“ erwiderte er. Bevor er noch etwas sagen konnte rauschte sein Funkgerät wieder. „Officer Fenix wo sind sie? Der Gerichtsmediziner und ich stehen im Erdgeschoss,“ hörten sie die Stimme Gerrys. „Wir kommen runter, übrigens haben wir Mrs. Clark gefunden, sie ist ebenfalls tot,“ antwortete der Officer. Fenix ergriff Carries Arm und drängte sie zu ihrem Zimmer. „Sie werden heute Nacht nicht hier bleiben, packen sie ihr Zeug zusammen und dann bringe ich sie auf die Wache,“ wies er sie an.

Sie nickte und packte ihre Sachen zusammen, während er in der Tür stand und mit der Taschenlampe ihr Schlafzimmer erleuchtete. Achtlos hatte sie ihr Zeug in den Trolley geworfen und es rächte sich nun, denn sie bekam ihn nicht zu. Murrend kam Fenix ihr zur Hilfe. „Sie setzen sich drauf, ich schließe die Reißverschlüsse,“ sagte er und Carrie setzte sich drauf. Mit einem kräftigen Ruck hatte er den Trolley geschlossen. „Haben sie alles Mrs. Matthews?“ „Miss Matthews und ja, ich brauche bloß noch meine Handtasche,“ erwiderte sie und stand auf. Sie griff ihre Handtasche, warf ihr Handy und die anderen Kleinigkeiten hinein. „Können wir?“, fragte der Officer und hielt ihren Koffer fest. „Ja, wir können.“ „Na gut, dann folgen sie mir Miss Matthews,“ bestimmte er. Gemeinsam verließen sie das Schlafzimmer und machten sich auf den Weg nach unten, wo Gerry und der Gerichtsmediziner sie bereits erwarteten.


Story: The Huntsmen - Megan - Eifersucht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Liam war gerade gegangen und ich lag alleine im Salon auf dem Ledersofa. Ich ließ gerade meinen Gedanken freien Lauf, als es an der Tür klopfte. Ich rief „Moment bitte.“ und zog mich an. Ich roch Raoul vor der Tür und sonst niemanden, also war er alleine. „Komm rein.“ bat ich ihn. Die Tür öffnete sich und er stand vor mir. Ich wusste das meine Gefühle inzwischen sehr tief für ihn waren, doch stand Liam zwischen uns und wusste ich nicht wie weit ich ihm trauen konnte. Er betrachtete mich mit einem abschätzigen Blick der mir im Herzen weh tat „Was ist los?“ fragte ich ihn verletzt. Er antwortete mir mit zerknirschter Stimme „Ihr wart mit Liam zusammen?“, ich wusste nicht was ich darauf antworten sollte, er war über meine Beziehung zu Liam und seine Pläne informiert, weshalb ich nicht verstand warum er mich seinen Vorwürfen immer wieder aussetzte. „Wieso fragst du mich das jedes mal? Denkst du das ich das möchte?“

Dienstag, 18. September 2012

Story: The Huntsman - Logan - Unglück

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen 

Zögernd betrat ich das Büro, jedenfalls das was von diesem noch übrig war, und kletterte über die Trümmer. Auf dem Weg zu der Stelle wo einst Neals Schreibtisch stand, betete ich, dass ich keine Körperteile finden würde. Hinter mir hörte ich Jordan schwer ausatmen „Meine Güte, ich hoffe, dass niemand hier war.“ Sie unterhielt sich mit jemandem. Scheinbar war der Rest des Hauses ebenso durch die Explosion aufgeschreckt worden, wie wir es waren. Dann hörte ich es, ein leises Geräusch rechts von mir und ich drehte mich herum.

Samstag, 15. September 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Widerwillen

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen 

Immer wenn ich dachte, dass er mich nun nicht mehr überraschen könnte, haute er was Neues raus. Sein Bruder also. „Kommt zu mir, Liebste.“ vernahm ich seine raue Stimme, die nun charmant und einladend klang. Wenn man bedachte, dass er mich eben noch verdroschen hatte, musste ich mich inzwischen fragen, ob er nicht einfach ein Psychopath war. Ich wollte nicht zu ihm, es sträubte mich daran zu denken ihm nahe zu kommen. Doch wie zuvor schon, hatte mein Körper seine eigenen Regeln aufgestellt. Kaum hatte ich seine Stimme gehört, bemerkte ich wie mir warm wurde und ich mich nach ihm sehnte. Es machte mich rasend. Ich bemühte mich darum von im Abstand zu nehmen, als er das bemerkte hob er skeptisch eine Augenbraue an.

Freitag, 14. September 2012

Story: The Village - Schock

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Village

Carrie sprang mit pochendem Herzen aus ihrem Bett und warf sich ihren Pullover über, den sie sorgsam über die Stuhllehne gelegt hatte. Der Schrei ging ihr bis ins Mark. War das ein Tier gewesen? Sie kannte solche Geräusche aus der Stadt, wenn sich Katzen auf der Straße Revierkämpfe lieferten, aber dieser Schrei eben war anders gewesen. Sie betätigte den Lichterschalter, doch blieb es dunkel. Sie schaute sich in ihrem Zimmer nach etwas um, womit sie sich zur Not verteidigen konnte, wurde jedoch nicht fündig. „So ein Mist!“ fluchte sie vor sich hin.

Story: The Village - Die Nacht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Village

Seufzend zog Carrie ihren kleinen Trolley die Stufen zu ihrem Zimmer hinauf. Sie folgte Dana, die sich bereit erklärt hatte sie ihr alles zu zeigen. Zimmer 027 war ihres. 
Sie schritten den Flur entlang und schaute auf die Türen, an denen die Ziffern aus Bronze angebracht waren. Am Ende des Ganges, stand sie endlich vor ihrem und Dana öffnete es mit dem rostigen Schlüssel. Quietschend öffnete die Tür sich und schwang auf. 
Bevor sie Carrie alleine ließ fragte sie „Möchten sie noch etwas zu Abend essen? Es gibt heute Hackbraten mit Kartoffeln und Erbsen.“
Carrie überlegte einen Moment. Ihr fiel jetzt erst auf welchen großen Hunger sie hatte und nahm das Angebote gerne an. „Ja, das würde ich sehr gerne. Sobald ich geduscht habe, werde ich wieder runter kommen.“
Die Dame nickte und lächelte „Es wird alles bereit sein, wenn sie da sind.“
Mrs. Clark verabschiedete sich und Carrie konnte es kaum erwarten unter die heiße Dusche zu steigen. Sie betrat das gemütliche Zimmer und schaute sich um. Eine Duschkabine war in der Ecke und ein Waschbecken war in eine Vertiefung der Wand eingelassen. Diese Armaturen hatten eindeutig schon bessere Zeiten erlebt, es war zwar sauber und gepflegt, doch die Jahre hatten ihre Spuren hinterlassen. Carrie stellte ihr Köfferchen vor das Bett und legte ihre Handtasche darauf.

Story: The Huntsmen - Megan - Wenn man vom Teufel spricht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Ich verbiss mich immer mehr in seinen Hals. Mein Hunger überkam mich so plötzlich, dass ich mich nicht mehr unter Kontrolle hatte. „Genug!“ hörte ich eine laute, aufgebrachte Stimme direkt neben meinem Ohr. Ich konnte jedoch nicht von ihm ablassen und verbiss mich noch tiefer in seine Kehle. Sekunden später spürte ich, wie ich mit meinem Rücken hart aufprallte. Er hatte mich von sich weg gestoßen und hielt sich nun den Hals. Als ich ihn mir genauer anschaute machte sich Entsetzen in mir breit. Sein Hals war total zerfetzt, weshalb es mich wunderte, dass er noch problemlos mit mir reden konnte.

Neuigkeiten: DoM goes Facebook

Hallo zusammen,

vor einiger Zeit schon habe ich für meinen Blog eine Facebook-Seite erstellt.
Hier findet ihr News rund um Darkside-of-Minds. Ich freue mich über jedes "Gefällt mir" :)

zu Caitlyn Graves auf Facebook


Liebe Grüße

Story: The Village - Prolog

„Scheiße!“ Carrie schlug mit ihrer Hand auf das Lenkrad. Gerade erst letzte Woche hatte sie ihr Auto zur Inspektion gebracht, damit ihr genau das hier nicht passierte. Nun war sie trotzdem mitten im Nirgendwo liegen geblieben. Sie nahm ihr Handy aus der Tasche, damit sie den Pannendienst rufen konnte, aber stellte unzufrieden fest, dass sie kein Netz hatte. Plan B: Sie stöberte im Handschuhfach nach der Landkarte. Vielleicht konnte sie feststellen wo sie ungefähr war. Laut der Karte musste in der Nähe ein kleiner Ort sein, vielleicht gab es dort einen Mechaniker. Sie nahm ihre Handtasche und begab sich auf den Weg.
Sie war nun schon fast eine Stunde unterwegs und bald würde es dunkel sein, als sie den Ortseingang erblickte. Sie war erleichtert, dass sie noch vor Einbruch der Nacht angekommen war.
Die ersten Gebäude die die Straße säumten waren Wohnhäuser, es brannte bereits Licht, aber wollte sie die Leute nicht stören. Als sie mit ihrem Blick die Straße absuchte, sah sie, dass der Ort gar nicht so groß war. Gerade aus durch war scheinbar schon der Marktplatz auf dem ein Brunnen stand. Zielstrebig ging sie die Straße entlang und kam kurze Zeit später auf dem Marktplatz an. Sie schaute sich um.

Donnerstag, 13. September 2012

Story: The Huntsmen - Logan - In Trümmern

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Wir waren wieder bei Cole versammelt und versuchten genaueres über Liams Standort heraus zu finden. Neal und Cole waren in ein Gespräch vertieft, während ich versuchte zu verstehen was Cole da trieb. „Konntest du ihn denn nicht per GPS orten?“, worauf  Cole genervt die Augen verdrehte „Wenn das so einfach wäre, hätte ich das wohl getan. Dazu benötigen wir seine Handynummer und die habe ich, wie du weißt, nicht.“ Neal tänzelte ungeduldig um Cole herum, was diesen wiederum nervös machte „Neal, so kann ich nicht arbeiten. Du machst mich total kirre.“

Dienstag, 11. September 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Blutgier

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ich hörte wie die Eingangstür des Hauses geöffnet und wieder geschlossen wurde. Dann bemerkte ich ein Prickeln welches über meine Haut wanderte. Liam war zurück gekehrt. Darron, der äußerst schweigsam war und Liam erschreckend ähnlich sah, saß gemeinsam mit Raoul und mir im Salon. Wir sprachen gerade über meine zukünftigen Ernährungsgewohnheiten. Wieder ein Thema welches mich auf die Barrikaden gehen ließ und Raoul somit in die Verzweiflung trieb. Weil Darron dabei saß konnten wir nicht so offen miteinander reden, wie wenn wir alleine gewesen wären, somit blieben uns nicht viele Möglichkeiten. Ich sah wie er zusammen zuckte, als er bemerkte, dass Liam zurück war.

Samstag, 8. September 2012

Info: Sorry...

Hallo zusammen,

leider komme ich Moment nicht zum schreiben, weil es mir gesundheitlich
nicht so gut geht, aber sobald ich wieder auf den Beinen bin, werde ich meiner
Kreativität  freien Lauf lassen :)

Liebe Grüße

Dienstag, 4. September 2012

Story: The Huntsmen - Liam - Treffen im Hotel

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ich klopfte an die Tür. Es war mir zu wider mich selber um diese Angelegenheit zu kümmern. Sonst hatte ich meine Laufburschen die solche Besuche für mich erledigten. Ich wurde in ein Hotel bestellt außerhalb der Stadt. Es war herunter gekommen und die Zimmer wurden stündlich vermietet. Wozu die anderen Gäste her gekommen waren konnte ich nur schwer überhören. Kurz nach meinem Klopfen hörte ich eine männliche Stimme die aus dem Zimmer drang "Kommt rein, die Tür ist offen."

Nicht mal die Tür wurde einem geöffnet. Der Mann wurde mir immer unsymphatischer. Als ich das Zimmer betrat, saß ein Mann in schweren Motorradstiefeln und schwarzen Ledermantel in einem Sessel. Er hielt ein Glas in der Hand und nippte gerade daran. "Kann ich ihnen auch etwas zu trinken anbieten?" hörte ich ihn fragen. Ich schaute mich im Zimmer um und stellte fest, dass wir alleine waren, wie vereinbart. Es war sehr schäbig eingerichtet und eine Reinigung hatte es schon lange nicht mehr gesehen. Ich ließ meinen Blick zu ihm schweifen und antwortete ihm "Nein, danke. Ich werde nicht lange bleiben." Nachdem ich meine Runde durch das Zimmer beendet hatte, stellte ich mich ihm gegenüber.

Story: The Huntsmen - Logan - Sorge um Dana

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ich war gerade bei Cole, unserem Technikfreak, als sich Neal zu uns gesellte. Ich versuchte gemeinsam mit Cole heraus zu finden wo Liam sich versteckt halten könnte. Wenn wir ihn fanden, dann würden wir auch Megan finden. Was die Sache aber erschwerte war das Auftauchen von Neal. Ich hatte nicht erwartet ihn hier zu sehen. Wenn er erfahren würde, dass ich immer noch nach Megan suchte, würde ihm das sicher nicht gefallen. Cole hackte wie gewohnt auf seine Tastatur ein, während Neal sich hinter uns stellte. Ich versuchte ihn möglichst zu ignorieren, was ich mir hätte sparen können, da er mich umgehend danach direkt ansprach „Was macht ihr?“

Sonntag, 2. September 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Vetrauen

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Er musste mir antworten, wenn er Kooperation von mir erwartete. Hatten alle geglaubt, dass ich meine Tochter vergessen hatte? Raoul schaute mich aus panisch geweiteten Augen an und suchte nach Worten. „Ray? Ich habe dich was gefragt.“ drängelte ich ihn.
Er holte tief Luft, obwohl er gar nicht atmen müsste, weshalb ich wusste, dass ihm die Antwort schwer fiel „Wenn ich euch sage, dass eure Tochter lebt, werdet ihr dann Ruhe geben?“
„Denkst du das wirklich?“ Ich zog eine Augenbraue hoch, als ich ihn das fragte.
„Die Hoffnung stirbt bekanntlich immer zu letzt. Ich wäre ein Narr, wenn ich wirklich daran geglaubt hätte.“, wir waren fast im Haus gewesen, als ich nach Rose gefragt hatte, nun nahm er jedoch wieder meine Hand und führte mich zurück zur Steinbank, wo wir gerade eben noch gesessen hatten.

Donnerstag, 30. August 2012

Story: The Huntsmen - Raoul - Fragen & Antworten

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Wie konnte ich ihr die Situation erklären ohne das sie außer sich sein würde? Der Meister hatte noch so viel mit ihr vor. Eine Vampirin, die mit unseren Gebräuchen vertraut war, würde sich geehrt fühlen. Sie hatte noch kein Wissen über das Leben der Vampire und deren Gesellschaft. Wie einfach es wäre, wenn man den Meister einfach beseitigen würde, alle Probleme wären gelöst. Doch würden wir seinen Tod verschulden, wären wir Gejagte.

Er konnte für den Mord an ihrem Ehemann nicht zur Verantwortung gezogen werden, da er ihn plausibel hatte erklären können und ich habe als sein Zeuge mitgespielt. Wie hätte ich es nicht tun können? Wie hätte ich ungehorsam sein sollen? Er hätte mir eine harte Strafe zukommen lassen. Doch jetzt... vieles war anders. Megan war in mein Leben getreten. Sie würde noch verstehen müssen, was das bedeutete und ich war es der ihr helfen musste es zu verstehen.

Story: The Huntsmen - Megan - Raolet

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Als ich den Salon betrat setzte sich Raoul gerade an den Flügel und schlug eine zärtliche Melodie an. Die Abendsonne schien durch die Fenster und tauchte den Raum in ein abendliches Sonnenbad. Liam war wieder unterwegs und würde voraussichtlich in zwei bis drei Tagen zurück sein. Er erzählte mir nie wo er hin fuhr oder was er zu erledigen hatte. Bisher hatte er keinen Verdacht geschöpft und ließ mich ohne Bedenken mit Raoul alleine.

Raoul blickte auf, als ich mich an den Flügel lehnte, aber spielte seine Melodie weiter. „Das klingt wundervoll.“, er lächelte mich an „Danke.“ Ich blieb dort stehen und lauschte noch einige Zeit seiner Melodie, als er schließlich aufhörte. „Ray, wir müssen reden.“
Er bedachte mich mit einem ernsten Blick „Ja, das müssen wir wohl. Aber nicht hier. Ich weiß nicht, ob Liam uns beobachten lässt oder ähnliches.“
Ich schaute ihn entgeistert an „Naja, spätestens ab jetzt hätte der Beobachter Liam etwas zu erzählen, würde ich sagen.“, ich musste schmunzeln. Raoul schenkte mir jedoch nur einen genervten Blick, was mich gleich verunsicherte. Er war so ernst. Er deutete mir ihm zu folgen und wir gingen durch die Terrassentür nach draußen.

Mittwoch, 29. August 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Im Garten

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Dana spielte mit Rose im Garten, es war sonnig und angenehm warm draußen. Der Sommer war jetzt fast vorbei und bald würden die Bäume ihre Blätter verlieren. Dana blickte hoch als sie mich bemerkte „Logan, wie geht es dir? Wir haben und schon lange nicht mehr gesprochen.“
Ich schaute rüber zu Rose die auf der Wiese spielte. „Wie macht sie sich?“ Dana blickte ebenfalls zu ihr und ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus „Sie ist ein prächtiges Mädchen. Ab und zu wacht sie Nachts auf und weint, weil sie ihre Eltern vermisst, aber bisher konnte ich sie jedes mal beruhigen.“, ich nickte und setze mich zu Dana auf die Parkbank.

Freitag, 24. August 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Gestilltes Verlangen

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Liam ließ meine Hände los, so dass ich diese über seine Schultern um seinen Nacken legen konnte. Er hob mein anderes Bein um seine Hüfte und hielt mich unter dem Po fest. Meinen Hals liebkosend trug er mich zum Bett. Ich merkte wie seine Zähne leicht über meine Haut kratzten und drohten meine Haut zu durchbohren. Am Bett angekommen ließ er mich sanft auf das Bett nieder und betrachtete mich, während er sich seiner Kleider entledigte. „Ich bevorzuge es sonst von euch entkleidet zu werden. Habt ihr jedoch schon einiges voraus und ich möchte euch nicht warten lassen.“
Langsam öffnete er seine Gürtelschnalle, öffnete seine Lederhose, Knopf für Knopf und ließ diese anschließend über seine muskulösen Beine zu Boden fallen. Nicht einen Moment verlor er den Blickkontakt zu mir, der mit jedem Kleidungsstück, dass zu Boden fiel, intensiver wurde.

Story: The Huntsmen - Megan - Frühe Rückkehr

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Völlig erschöpft sank er neben mir in die Kissen. Der Schweiß perlte von seiner Brust und seine Augen glänzten. Kleine Strähnen rahmten sein Gesicht ein und klebten ihm an der Stirn. Einen Moment lang schauten wir uns an und es herrschte eine angenehme Stille. Er beugte den Kopf zu mir herüber um mich erneut zu küssen. Als erstes fassten meine Hände in sein Haar. Jede Zelle in meinem Körper wurde schlagartig wieder lebendig, dabei hatte ich mich zuvor so ausgelaugt gefühlt. Bei der Berührung seines Mundes hätte mein Herz einen kleinen Satz gemacht, wenn es noch schlagen würde. Als Raoul seinen Kopf hob blickte ich in Augen so dunkel, dass sie fast schwarz erschienen und so glühend vor Verlangen, dass ich meinte sie würden mich verbrennen. Ich grub erneut meine Hände in seine Haare, um ihn zu mir zu ziehen. Plötzlich schien Raoul wie erstarrt.
Seine Augen weiteten sich und im nächsten Moment stand er am Bettende und zog sich an. Diesmal konnte ich sehen, wie er dort hin gekommen war. Mit meinem menschlichen Sinnen hätte ich das nie wahr nehmen können. „Was ist los?“
Er zog sich weiter an während er flüsterte „Der Meister ist gerade vorgefahren, dabei sollte er doch erst morgen zurück sein. Ich hätte ihn viel früher bemerken müssen, aber ich war so abgelenkt.“, sein sehnsüchtiger Blick erfasste mich und ich sah in seinen Augen, wie schwer es ihm fiel zu gehen. „Er würde uns töten, wenn er das hier nur erahnen könnte.“

Story: The Huntsmen - Logan - Vorwürfe

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Neal saß wie immer hinter seinem Schreibtisch. Er hatte gerade seinen Satz beendet, als ich sein Büro betrat. Ich schaute mich um und sah, dass Ty mit verschränkend Armen an die Wand gelehnt stand und den Boden anstarrte, als würde dort etwas äußerst interessantes geschehen. Ich hatte erst mit einer gewöhnlichen Nachbesprechung des Einsatzes gerechnet, aber da Ty anwesend war, vermutete ich einen anderen Grund für das Gespräch. Neal bedachte mich mit einem nachdenklich Blick der mir Sorgen bereitete.

Freitag, 17. August 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Wach geküsst

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Als ich wach wurde hatte ich keine Schmerzen mehr, trotzdem fühlte ich mich sehr schwach. Ich versuchte mich aufzusetzen und ließ meinen Blick durch das Zimmer schweifen. Ich war in Liam´s Haus, in dem Zimmer mit dem er mich „belohnt“ hatte. Wie konnte ich bloß das alles vergessen haben. Meine Tochter, den Überfall, Brian. Was war in der Zwischenzeit passiert? Da waren Männer gewesen die die Tür aufgebrochen hatten und Rachel. Mir schossen die Tränen die Augen. Ich hatte meine Freundin getötet. Liam...er würde dafür bezahlen.

Ich versuchte aufzustehen, zwar etwas wackelig auf den Beinen, aber ich konnte gehen. Ich hatte immer noch die Klamotten an, die ich mir angezogen hatte als wir zu dieser Wohnung fuhren. Ich ging zur Tür und versuchte sie zu öffnen. Abgeschlossen. Ich ging zum Fenster und traute meinen Augen nicht, es waren Gitter vor dem Fenster angebracht worden. Liam hatte also tatsächlich vor mich hier zu behalten.

Neues Projekt: The Village - Coming soon

Hallo zusammen,

Jay Valentine und ich haben ein gemeinsames Projekt gestartet: The Village.

Wir werden die Posts immer abwechselnd schreiben. Wir Autoren werden uns bei den Posts nicht absprechen und wissen daher nicht, was der andere für Ideen einbaut.

Wir hoffen, dass die Geschichte dadurch, auch für uns Autoren, noch spannender wird und wünschen euch viel Spaß beim lesen.

Liebe Grüße

Donnerstag, 16. August 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Auf der Krankenstation

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ich war auf der Krankenstation und saß bei Rachel im Zimmer. Ich hatte mir den Stuhl in die Ecke gestellt, da ich nicht wollte, dass sie sich bedrängt fühlte, wenn sie erwachte. Sie würde wahrscheinlich erst mal Angst haben. Sie hatte einen Verband am Hals, der ihre Wunde bedeckte wo sie von Megan ausgesaugt wurde, sonst war sie unverletzt. Es war kein Wunder, dass sie noch lebte. Vampirblut hatte eine heilende Wirkung. Die Wunde am Hals würde auch bald Vergangenheit sein.

Dienstag, 14. August 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Erwacht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

In meinem Kopf drehte sich alles. Mein Körper schmerzte, es fühlte sich an als würde ich brennen und tausende, kleine Nadelstiche meine Muskeln durchbohren. Bewegen konnte ich mich nicht also versuchte ich meine Augen zu öffnen, aber ich sah nur verschwommen. Allerdings konnte ich alles klar und deutlich wahrnehmen. Irgend jemand saß an meinem Bett „Megan? Hörst du mich?“
War das Ray? Ich versuchte zu sprechen, aber ich bekam kein Wort heraus. Ich fühlte mich hilflos und konnte die Schmerzen kaum ertragen.

Samstag, 11. August 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Zu spät

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ich sah, wie Megan vor mir zusammen brach und sich auf dem Boden vor Schmerzen wand. Liam beugte sich über sie. Von links kam Jade angerannt und versuchte mich anzugreifen. Kurz bevor sie bei mir ankam, hörte ich einen Schuß. Ihr Hinterkopf explodierte in einem roten Nebel von Blut und Gehirnmasse und sie sackte zusammen. Mein Herz raste und ich ließ meinen Blick zu Megan schweifen, dabei entdeckte ich Rachel am Boden. "Dante!" Ich schrie seinen Namen "Zwei Zivilisten am Boden. Lauf zum Van und hol den Notfallkoffer!!"
Im Notfallkoffer war alles verstaut was man braucht um einem Vampiropfer Erste-Hilfe zu leisten. Da Dante, durch sein Werwolf-Dasein, der Schnellste von uns war, musste er ihn holen. Wir mussten also mit Liam zu dritt fertig werden. Meine Waffe schwenkte zu Liam, der immernoch über Megan beugte. Ich warnte ihn "Mr. Shaw, keine Bewegung oder ich jage ihnen eine Kugel in den Kopf."
Er neigte seinen Kopf, so dass er mich im Augenwinkel anschauen konnte. "Sie müssen Logan McAllister sein. Sie haben mir so manches Problem bereitet."

Mittwoch, 8. August 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Ausflug

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Liam war in mein Zimmer gekommen um mich dazu aufzufordern mich ausgehbereit zu machen. Als ich fragte wo wir hin gehen würden, sagte er nur, dass es nun so weit sei, das ich zu einer Vampirin werden würde. Inzwischen hatte sich mein Kleiderschrank mit zahlreichen Kleidungsstücken gefüllt und ich konnte mir ein Outfit zusammen stellen. Da Liam meinte, dass ich mir gemütliche Kleidung anziehen könnte, wählte ich eine Jeans und ein Trägertop. Gerade als ich meine Sneaker anzog, kam Raoul ins Zimmer und gab mir schon bescheid, dass Liam auf mich warten würde. Er machte einen traurigen Eindruck, aber da wir seit dem Vorfall im Park kein Wort mehr gewechselt hatten, beließ ich es dabei und machte mich auf den Weg zu Liam.

Story: The Huntsmen - Logan - Zugriff

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Wir hielten vor dem Haus auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Es war ein Gebäude mit zwölf Parteien das in einer etwas herunter gekommen Gegend lag. Wir sammelten uns am Ende des Vans und ich öffnete den Kofferraum um die dort verstaute Ausrüstung raus zu holen. Ty war der Erste der bei mir war und seine Sachen nahm. "Logan." Er schaute mich Ernst an "Wenn wir sie nicht unbeschadet da raus holen, möchte ich mich jetzt schon dafür entschuldigen, was ich zu dir sagen werde.", ich erwiderte verwundert "Warum solltest du dich entschuldigen?", er presste die Lippen aufeinander und atmete tief durch die Nase ein und antwortete "Weil ich dir die Schuld dafür geben würde." Er drehte den Kopf zu mir um mich anzusehen "Sie ist nur in dieser Lage, weil du sie dort mit reingezogen hast.", ich musste ihn eine Zeit lang mit offenen Mund angestarrt haben, ich war sprachlos. Ty fuhr fort "Wenn wir sie gesund und munter da raus holen, entschuldige ich mich später für das was ich jetzt gesagt habe, aber wenn ihr was geschieht...Sorry Kumpel."
Er nahm seine Aurüstung und Dante stand als nächstes neben mir "Ich hab mitbekommen, was er gesagt hat. Nimm das nicht zu Ernst, er muss nur seinen Frust an jemandem auslassen. Da du sein bester Kumpel bist, bist du es wohl, der es abbekommt.", er versuchte es mit einem Lächeln. Dante war sonst nicht der zwischenmenschliche Typ, aber ich war dankbar dafür, dass er mich aufbauen wollte. "Danke, ich weiss es zu schätzen, dass du mir das sagst.",er zwinkerte mir mit einem Auge zu "Kein Problem."

Story: The Huntsmen - Megan - Niemals mehr ohne dich

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Wir lagen nackt auf dem flauschigen Teppich, unsere Klamotten waren um uns herum verstreut. Jedes mal, wenn ich mit ihm zusammen war fühlte ich mich wie ein anderer Mensch. Ich hatte wieder von seinem Blut getrunken. Es war inzwischen normal geworden und gehörte dazu. Ich lag mit meinem Kopf auf Liam´s Schulter und er streichelte mir meinen Rücken. Er hatte die Augen geschlossen und genoss es offensichtlich einfach so mit mir dar zu liegen.

Dienstag, 7. August 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Liam´s Büro

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ich striff durch das Haus uns suchte nach Raoul. Wir hatten zwar keinen richtigen Streit gehabt, aber trotzdem machte es mir zu schaffen, dass die Sache zwischen uns stand, daher wollte ich nochmal mit ihm reden. Ich ging gerade an Liam´s Büro vorbei als ich Stimmen hörte, ich hielt die Luft an und lauschte.

"Wenn du noch einmal wagst, ihr Flausen in den Kopf zu setzen, mache ich Hackfleisch aus dir, hast du mich verstanden?" Das musste Liam sein, ich erkannte seine Stimme sofort. Er steigerte sich immer mehr in seine Worte hinein und wurde lauter "Sie hat einen starken Willen, da kann ich keinen Zweifel gebrauchen, der meinen Einfluß schwächt." Am Ende spuckte er die Worte fast heraus. Dann hörte ich Raoul "Natürlich Meister.", jetzt war ich verwirrt. Sprachen sie über mich? Ich hörte erneut Raoul "Meister, wenn ich euch bitten darf mir eine Strafe aufzuerlegen um mein Fehlverhalten bei euch wieder gut zu machen. Ich bin euch ein ergebener Diener und würde niemals gegen euren Willen handeln, bitte lasst es mich euch beweisen."

Story: The Huntsmen - Logan - Einsatzbereit

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Wir hatten unsere Ausrüstung zusammen gepackt und waren Einsatzbereit. Wir warteten nur noch auf die Rückmeldung von Cole. Er war unser Technikfreak. Wenn jemand Rachel finden konnte dann er. Da ich ungeduldig wurde, gab ich den anderen zu verstehen, dass sie eben warten sollten und ging zu Cole. Als ich den Raum betrat sah ich, dass Cole mit seinen Fingern wild auf die vor ihm liegende Tastatur einhackte. Der Raum war gefüllt mit Rechnern und Technikkram, von dem ich absolut nichts verstand. Ich stellte mich neben Cole „Hey, hast du schon was für uns?“
Er drehte den Kopf zu mir herum und antwortete „Ja, fast. Ich konnte anhand des Telefonats den ungefähren Standort ermitteln, aber leider nicht genau genug, dafür war der Anruf zu kurz. Aus diesem Grund musste ich etwas schwerere Geschütze auffahren.“ Er blickte mir ernst in die Augen und versuchte mir zu erklären, was er gemacht hatte. Er wusste, dass ich keinen Schimmer von dem hatte, was er tat.

Story: The Huntsmen - Logan - Ein unerwartetes Problem

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ich stand gemeinsam mit Ty und Dante in Neal´s Büro und hatte ihnen die Informationen mitgeteilt, die ich von Jack erhalten hatte. Alle schauten Finster drein und wussten nicht so recht was nun am besten zu tun war. Neal war der Erste der das Wort ergriff „Also, die Informationen sind sehr hilfreich, darüber brauchen wir uns nicht zu streiten, aber woher wissen wir, dass sie nicht tatsächlich freiwillig dort ist?“, ich wurde wütend „Das kann nicht dein Ernst sein. Wenn sie manipuliert wurde, ist das so was wie Vergewaltigung.“, ich wurde immer lauter „Sie denkt nur, dass sie das möchte, weil er ihr seinen Willen aufgezwungen hat. Sie kann sich wahrscheinlich nicht mal daran erinnern, wer sie eigentlich ist.“, doch Neal entgegnete mir „Du bist nicht mehr objektiv, du wirst lediglich durch deine Emotionen geleitet, wie kann ich da auf deine Entscheidungen vertrauen?“, „Ich bin nicht objektiv? Das möchtest du mir wirklich vorwerfen?“

Montag, 6. August 2012

Story: The Huntsmen - Raoul - Psssst

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ich ließ meine Hand über Ihren Oberkörper gleiten. Ihre Brust bebte vor Leidenschaft. Lange sehnte ich mich nach ihrer Nähe. Nie hatte ich geahnt, dass sie mich auf diese Weise wahrnehmen würde. Sie streckte mir Ihren Busen entgegen und zitterte am ganzen Leib. Ich nahm ihren Busen in die Hände und bedeckte ihn mit Küssen, liebkoste ihre Rippen und wanderte weiter zu ihrem Bauchnabel. In diesem Moment setzte sie sich auf und drückte mich auf das Bett.

Story: The Huntsmen - Megan - Spaziergang

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Es war wieder ein warmer Tag und ich las gerade ein Buch als Raoul herein kam. Ich schaute zu ihm rüber. Aus irgendeinem Grund wunderte ich mich, dass die Tür nicht abgeschlossen war, verstand aber nicht warum. Warum sollte die Tür abgeschlossen sein? Ich lächelte und schüttelte den Kopf um den Gedanken bei Seite zu schieben. Raoul blickte mich an "Wieso lächelt ihr so?", ich antwortete ihm "Ich hatte nur einen absurden Gedanken.", nun lächelte er zurück "Es ist ein schöner Tag draußen und ich dachte ihr würdet vielleicht einen Spaziergang machen wollen.", ich freute mich über die Idee, ich war schon lange nicht mehr draußen gewesen, somit willigte ich ein.

Samstag, 4. August 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Treffen mit Jack

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Nach vier Wochen hatte ich immer noch keinen Anhaltspunkt, wo ich Megan finden konnte. So langsam gingen mir die Informanten aus, allerdings war der Schlägertrupp auch nicht mehr aufgetaucht. Scheinbar hatte sich die Tatsache, dass ich nach Liam Shaw suchte, noch nicht herumgesprochen. Heute stand wieder ein Treffen an, von dem ich mir am meisten erhoffte, denn Jack Fielding hatte mich noch nie enttäuscht.

Mittwoch, 1. August 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Dinner for One

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Mit Raoul an meiner Seite stieg ich die Treppe hinab, während er meine Hand hielt. Ich sah diesen Teil des Hauses nun zum zweiten Mal, die Größe des Hauses überwältigte mich. Am Ende der Stufen wartete Liam auf mich und lächelte mich an. Mir war bewusst, dass das Korsett meinen Busen hervor hob. Früher hätte ich mich unwohl gefühlt, aber heute genoss ich das Begehren in Liams Augen. Am Ende der Treppe übergab Raoul meine Hand an Liam, er verbeugte sich und zog sich anschließend zurück, so dass ich nun mit Liam alleine war. Er führte mich in den Speiseraum und es verschlug mir die Sprache. Der Mittelpunkt des Raums war ein pompöser Kristalllüster, mit Kerzen bestückt. Der Raum war gesäumt von Kerzenständern, die den Saal in ein romantisches Licht tauchten.

Dienstag, 31. Juli 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Vampire

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Im bordeauxroten Kleid begutachtete ich mich im Spiegel. Ich erinnerte mich nur noch schemenhaft an die vergangene Nacht. Ich wusste, was ich zum ersten Mal bereitwillig mit Liam getan hatte. Ich konnte mir nur nicht erklären warum. In meinem Bauch breitete sich ein Kribbeln aus, als ich an ihn dachte. Seit gestern Abend hatte sich alle verändert, ich war gerne bei ihm und wollte ihn glücklich machen. Die Bilder gingen mir wieder durch den Kopf, wie er mich angesehen und ich ihn verwöhnte. Wie ich ihm in den Hals biss. Ich zuckte bei dieser Erinnerung zusammen. Hatte ich das wirklich getan? Sein Blut getrunken? Ja, er hatte mich darum gebeten. Aus irgendeinem Grund überkam mich das Gefühl, dass ich ihm vertrauen könnte. Und trotzdem breitete sich in meiner Brust, neben dem warmen Gefühl ein Unbehagen aus, als ob ich etwas vergessen hätte, etwas Wichtiges, aber was war es bloß?

Montag, 30. Juli 2012

Story - The Huntsmen - Logan - Erste Hilfe

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Dante und Ty legten mich auf die Behandlungsliege. Woraufhin mich Jordan mit einem besorgten Blick bedachte und fragte: »Was ist passiert?«
Dante antwortete für mich: »Vampire.«, als würde das alles erklären. Jordan säuberte meine Wunden und verband sie. Nachdenklich betrachtete sie meine Verletzungen und meinte: »Ich denke, dass ich die hier nähen muss, ich besorge dir vorher was gegen die Schmerzen.«, und verschwand in einem Raum nebenan.

Sonntag, 29. Juli 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Hinterhalt

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ich verließ die Bar und zu meinem Auto gehen, als hinter mir jemand meinen Namen rief. Die Stimme kannte ich nicht. Ich drehte mich um und sah nur noch, wie mir eine Faust entgegen flog. Benommen sah ich nur noch Sterne, bemerkte, aber wie mich zwei Männer unter den Armen in die Seitenstraße zogen. Nun ein Tritt in die Rippen. Das konnte ja lustig werden. Ich versuchte die Augen zu öffnen und sah verschwommen, dass fünf Männer um mich herum standen. Einer von ihnen trat weiter auf mich ein. Ich rollte mich zusammen und versuchte die Tritte mit meinen Armen abzuwehren, aber ohne Erfolg. Dann hörten die Tritte plötzlich auf. Mein Blick wanderte wieder zu den Männern, deren Gesichter zu Fratzen geworden waren.

Donnerstag, 26. Juli 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Beiß mich

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Schockiert betrachtete ich die Kleidungsstücke, die für mich im Kleiderschrank bereit lagen. Neben einem einzigen bordeauxroten Kleid, fand ich lediglich Unterwäsche. Es war alles vertreten, von den Seidenstrümpfen über die Strapse und Tangas so wie Slips bis zu den BHs. Alles passte zueinander und hing ordentlich auf Kleiderbügeln. Ich glitt gerade mit der Hand über das Kleid, welches mit einem Korsett versehen war, als sich hinter mir die Tür öffnete. Raoul stand in der Tür und sagte: »Das Kleid suchte der Meister persönlich für euch aus. Ihr sollt es bitte morgen zum Abendessen tragen.«, ich schaute von dem Kleid auf und fragte ihn: »Wozu?«, er lächelte mich an, als er mir erklärte: »Der Meister wird für euch eine Belohnung haben.«
Ich musterte ihn argwöhnisch »Was für eine Belohnung?«, er überlegte einen Moment und antwortete mir dann: »Er wird euch anbieten, ihm zum Abendessen Gesellschaft zu leisten und möchte, dass ihr dafür angemessen gekleidet seid.«
Ich schaute wieder auf das wunderschöne Kleid, als Kind hatte ich immer von solchen Kleidern geträumt. Liam las in mir wie in einem offenen Buch, aber wusste ich, dass daran Bedingungen geknüpft waren, weshalb ich Raoul spitz fragte: »Lass mich raten, wenn ich bis morgen brav bin, darf ich ihm Gesellschaft leisten?«, er hörte auf zu lächeln und antwortete: »Richtig geraten.«

Story: The Huntsmen - Logan - Im Black Bear

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Am nächsten Abend ging ich mit Dante und Ty nochmal ins „Black Bear“. Es regnete in Strömen, was eine trübe Stimmung über den Abend legte. Wir betraten die Bar und eine Rothaarige im kurzen Jeansrock huschte an uns vorbei, um die Gäste zu bedienen. Als ich sie näher betrachtete, fiel mir auf, dass es mehr ein Gürtel als ein Jeansrock war. Inzwischen waren ein paar Tage vergangen und scheinbar hatte Bear schon einen Ersatz für Megan gefunden. Mein Blick schweifte suchend durch die Bar und ich erblickte Rachel hinter dem Zapfhahn. Ich hätte mir vielleicht auf dem Weg hier her überlegen sollen, wie ich ihr alles schonend beibringen könnte. Wie erklärte man jemandem, dass es Gruselgestalten, wie Vampire und Werwölfe, denen man sonst nur in Alpträumen begegnete und unter dem Bett suchte, tatsächlich gab.

Dienstag, 24. Juli 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Die Belohnung

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Raoul verließ den Raum, während Liam hereintrat. Die Tür stand immer noch offen, so dass ich Liam anschauen konnte, was sonst nicht vorkam. Er besuchte mich stets in völliger Dunkelheit. Er kam lächelnd auf mich zu, was ihn sehr attraktiv wirken ließ. Er war sehr groß, hatte kurze, rabenschwarze Haare und tiefdunkle Augen wie die Nacht. Seine breiten Schultern und das markante Kinn ließen ihn attraktiv wirken, aber ich wusste es besser, es war nur eine Maske, die er aufsetzte, damit ich nicht vor ihm zurückschrak. Er nahm mein Gesicht in beide Hände und küsste mich zärtlich auf meinen Mund. Als er sich von meinen Lippen zurückzog, sagte er: “Ich habe eine Belohnung für euch, weil ihr so brav gewesen seid.”
Er lächelte weiter, als er es näher erklärte: “Ich werde euch auf euer Zimmer bringen lassen, dort könnt ihr euch säubern und umziehen. Wenn ihr weiter brav seid, dürft ihr sogar zukünftig dort nächtigen.”
Meinte er, dass ich ein eigenes Zimmer bekam? Ein richtiges Bett? Oh mein Gott. Ich freute mich so sehr, dass ich anfangen musste, zu strahlen und ihm dankte.
Er bremste meine Euphorie doch gleich wieder: »Es freut mich, dass euch die Belohnung zusagt, und hoffe, dass ihr euch erkenntlich zeigt.”, mein Magen zog sich zusammen. Ich ahnte was das bedeutete.

Story: The Huntsmen - Megan - Raoul

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ich starrte in die Finsternis und überlegte, wie viele Tage ich hier in diesem Keller saß. Mein nächster Gedanke galt Rose und mir kamen erneut die Tränen hoch. Das Klirren eines Schlüssels kündigte das Öffnen der Zellentür an. Das Licht blendete mich, so dass ich meine Augen verdecken musste, damit ich etwas erkannte. Es war der Junge mit hellen Locken. Mit einem Tablett in der Hand betrat er die Zelle. War es also inzwischen Morgen? Stumm servierte er mein Essen auf den Tisch, der in der Ecke stand, und wollte bereits gehen, als ich ihn zurückhaltend ansprach: »Du, bitte geh nicht. Kannst du mir nicht Gesellschaft leisten, während ich esse?«, er blieb kurz stehen, schaute ängstlich zur Tür als kontrolliere er, ob er beobachtet wurde, und wandte sich zurück zu mir um. Er flüsterte: »Wir dürfen nicht miteinander sprechen.«
»Wir müssen ja nicht reden.«, versuchte ich ihn zu überreden. Verunsichert schaute er nochmal zur Tür, nickte aber dann. Ich versuchte aufzustehen, hatte aber nicht genug Kraft und fiel wieder nach hinten. Lockenkopf schaute mich erschrocken an und kam zu mir, um mir beim Aufstehen zu helfen, woraufhin ich seine Hand dankend entgegen nahm..

Story: The Huntsmen - Logan - Der Streit

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Neal saß an seinem Schreibtisch, als ich in sein Büro kam. Er schien angespannt zu sein, jedoch verstand ich nicht, warum er sich wegen Rose so quer stellte. Er schaute auf: »Setz dich«, misstrauisch erwiderte ich: »Ich stehe lieber.«
Während ich das sagte, lehnte ich mich ihm gegenüber an die Wand und verschränkte die Arme vor meiner Brust. Neal bedachte mich daraufhin nickend mit einem traurigen Blick.
»Das Kind kann nicht hier bleiben.« presste er mit gedrückter Stimme hervor.
»Du weißt, dass ich mich dir nie widersetze oder deine Entscheidungen nie in Frage stelle. Das lag jedoch daran, dass ich deine Anweisungen immer nachvollziehen konnte.« hielt ich ihm entgegen. Ich machte einen Moment Pause, um abzuschätzen, wie er reagierte, aber er starrte nur auf seine Hände und rollte seinen Kugelschreiber durch die Finger.

Montag, 23. Juli 2012

News: Jay Valentine - Neues Projekt

Hallo zusammen,

Jay Valentine startet ein neues Projekt:

Graveyard's Stories


Dort werden bald Geschichten präsentiert, mit Gestalten die sich wohl eher auf Friedhöfen und in Burgkellern tümmeln.Versprochen werden Vampire, Werwölfe und alle anderen Kollegen die uns so gruseln, aber damit
es uns gruselt, wird es sicherlich auch Vertreter der menschlichen Rasse geben ...irgendwer muss ja vor den
Bösewichten Angst haben. ;D

Ich bin gespannt was da so kommt und werde mit Freude mitlesen  :) 



Liebe Grüße

Sonntag, 22. Juli 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Heimkehr

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Bevor wir losfuhren, informierten wir unseren Boss Neal Avery, der unerfreut mit mir diskutierte, weil wir ein zweijähriges Kind mitbrachten, das sei nicht unser Job. Unsere Arbeit bestand darin zu jagen, was Megan mitgenommen hatte. Wir vermuteten, dass ein Vampir hinter der Sache steckte, doch sicher sagen konnten wir es noch nicht. Neal war so was wie ein Koordinator, weshalb wir ihn anrufen mussten. Er schickte ein Team, um die Leiche abzuholen und für weitere Untersuchungen in unser Versteck zu bringen. Wir agierten so unauffällig wie möglich, aber sporadisch kam es vor, dass unser Versteck aufflog und wir suchten uns was Neues. Kein angenehmes Leben, aber man wusste, wofür man es tat.

Freitag, 20. Juli 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Düsteres Gefängnis

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ein Geräusch weckte mich. Ich schlug meine Augen auf, doch ich sah immer noch nur Finsternis vor mir. Erneut dieses Geräusch, links von mir. Ich kroch in die hintere, rechte Ecke des Kellers. Ein leises Lachen hallte durch den Raum und ich fragte mit aufkommender Panik: »Wer ist da?«, aber niemand antwortete. Ein stechender Schmerz schoss mir in den Kopf und ich fuhr mit meiner Hand an den Hals, wodurch ich bemerkte, dass mich jemand verarztet haben musste. Mir stiegen die Tränen in die Augen. Ich dachte wieder, wie in jeder freien Minute, an Rose. Wo war Sie und ging es ihr gut? Lebte Brian noch? Das konnte nur ein böser Traum sein. Ich fühlte mich schwach. Der Steinboden war in einer Ecke lediglich mit etwas Stroh abgedeckt, ich wurde gehalten wie ein Tier. Mein Zeitgefühl hatte ich verloren, weshalb ich nicht wusste, wie lange ich schon hier eingesperrt war.

Story: The Huntsmen - Logan - Megan´s Haus

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Wir standen vor einem kleinen, typisch amerikanischen Haus mit weißem Lattenzaun. Ein Auto parkte vor der Tür und das Licht auf der Veranda leuchtete. Wir gingen zum Haus und Ty klingelte. Nichts. Er klingelte nochmal. Wieder nichts. Während dessen schaute ich mich ein wenig um. Etwas stimmte mit der Tür nicht. Rechts am Schloss fehlte ein Stück Holz, nicht viel, es fiel kaum auf, wenn man nicht danach suchte. Der Türrahmen war ebenfalls beschädigt. Ich deutete darauf und Ty atmete tief ein: »Okay, dein Gefühl hat dich wohl nicht getäuscht.«
Wir zogen unsere Waffen und drehten vorsichtig den Türknauf. Die Tür ließ sich problemlos öffnen. Als sie weit genug geöffnet war, um reinschauen zu können, eröffnete sich uns ein blutiges Szenario. Megans Ehemann lag mit dem Bauch auf dem Boden in einer großen, getrockneten Blutlache. Ty schnappte nach Luft als ihm der süßlich, moschusartige Verwesungsgeruch entgegen strömte. Sein Fehler. Er stürzte aus dem Haus zum Rasen und erbrach sich. Die Leiche musste noch nicht lange hier liegen. Bei den Temperaturen, die der Sommer mit sich brachte, schritt der Verwesungsprozess schnell voran. In dem Moment hörte ich über mir ein Poltern und wurde wachsam. Dort oben versteckte sich jemand.

Story: The Huntsmen - Logan - Samstagabend

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

»Logan, lass uns ins „Black Bear“ gehen.« schlug mein Freund und Kollege Ty vor. Ich verdrehte die Augen. Für Samstag hatte ich mir etwas Spannenderes als einen Barbesuch vorgestellt. Doch Ty interessierte sich für eine der Kellnerinnen, weshalb ich nachgab: »Nagut, aber Kumpel, tu uns allen einen Gefallen und bitte dein Herzblatt heute um ein Date. Ich kann mir das Elend nicht mehr mit ansehen.«, ich zog ihn gerne damit auf. Mein Freund antwortete grinsend: »So einfach ist das nicht. Eine Dame möchte umworben werden.«
Ich musterte ihn skeptisch und gab zurück: »Sie weiß vermutlich nicht einmal, dass du existierst, also wenn du es nicht tust, frage ich sie für dich.«
Daraufhin flehte er mich an »Logan, das kannst du nicht tun, das ist peinlich. Ich lade sie heute ein, aber bitte halt dich da raus.«
»Ich nehme dich bei deinem Wort.«, entgegnete ich ihm und ich fing an zu lachen. Noch lachend kamen wir bei der Bar an, wie zu erwarten, zum Wochenende gut besucht. Uns fiel gleich Rachel auf, die gestresst durch die Menge eilte, um Bestellungen aufzunehmen und Getränke zu servieren. Die Augen meines Freundes glitzerten bei ihrem Anblick. Ich stieß ihn an und holte ihn zurück auf die Erde: »Wie schaut es aus? Möchtest du auf einen Tisch warten oder an die Bar?«
Ohne lang zu überlegen, steuerte er die Bar an, woraufhin ich ihm folgte. Wie praktisch, dass in diesem Moment eine Gruppe von Kerlen ihre Drinks bezahlte und ging. Wir schnappten uns zwei Hocker. Als mein Blick hinter die Bar schwenkte, wunderte ich mich: »Bear, was machst DU denn hinter der Bar?«

Archiv