Donnerstag, 12. September 2013

Story: The Huntsmen - Sofia - Auf der Flucht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Während mir Äste ins Gesicht schlugen, hastete ich durch den Wald. Es würde nicht lange dauern bis er bemerkte, dass ich geflüchtet war. Jeder Muskel in meinem Körper schmerzte, ich hatte kaum Kraft und musste schwer atmen. Mir schoss immer wieder die eine Frage durch den Kopf: Wie konnte das möglich sein? Ich war gestorben! Liam hatte mich getötet! Schmerzvolle Erinnerungen kamen in mir hoch, was mich dazu brachte stehen zu bleiben. Ich stützte mich an einen Baum ab, denn der Hunger zehrte an meiner Kraft.

Ich hob meinen Kopf, um den Blick durch die Umgebung streifen zu lassen und stellte fest, dass der Wald bald endete. Ich stürzte auf den Waldrand zu, doch als ich ihn erreicht hatte blieb ich wie angewurzelt stehen. Skeptisch inspizierte ich den Boden. Vor mir lag ein breiter, dunkler Streifen mit gelben Linien. Ich folgte mit meinen Augen dem Verlauf des Streifens und fragte mich, ob es sich vielleicht um eine Landesgrenze handelte. Vorsichtig setzte ich einen Fuß darauf, doch es geschah nichts. Ich ging in die Hocke und legte meine Hand darauf. Es sah aus wie gewöhnlicher Stein, aber noch nie hatte ich ihn so glatt und eben vor mir liegen sehen.
Als ich vor mich hin grübelte, sah ich an mir herunter und bemerkte die ungewöhnliche Kleidung die ich trug. Überrascht richtete ich mich wieder auf, da in mir eine weitaus wichtigere Frage aufkam: Welches Jahr hatten wir?
Lärm, den ich nicht zuordnen konnte, zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Der breite, dunkle Streifen wurde hinter mir immer heller, und das sehr schnell. Ich versteckte mich hinter den Bäumen und sah gerade noch, wie etwas Großes an mir vorbei rauschte, womit sich auch die Dunkelheit wieder um mich hüllte. Verwirrt trat ich zurück auf den dunklen Streifen und blickte dem Ding hinter her. Was war das für ein Monster gewesen und hatte ich im Inneren einen Menschen gesehen? War es so was wie eine Kutsche? Mein Magen knurrte, ich musste mich dringend nähren.

Hinter mir wurde erneut die Straße in taghelles Licht gebadet. Diesmal würde ich stehen bleiben und abwarten, denn egal was es war, es konnte mir sicher nicht gefährlich werden. Nichts konnte mächtiger sein als ein Vampir. Gerade, als ich es anspringen wollte, packte mich jemand von hinten und schlang seine Arme um die meinen unn klemmte diese damit zwischen sich und meinem Brustkorb ein. Ich strampelte mit den Beinen und trat um mich. Hinter mir hörte ich den Werwolf: "Ich habe keine Zeit dafür, also gib auf und spar uns die Zeit."
Ich fauchte ihn an: "Ihr beliebt zu scherzen. Ein Köter, wie ihr es seid, gibt mir keine Anweisungen."
Doch er lachte nur und gab zurück: "Nun, ich bin stärker als du, also werden dir sehr schnell die Optionen ausgehen. Ich habe von Liam´s Blut getrunken, du hast keine Chance gegen mich."
Erstaunt hielt ich einen Moment inne, denn einem Werwolf sein Blut zu geben, verstieß gegen unsere Gesetze. Die Welt musste sich seit meinem Tod sehr verändert haben.

Ich stellte fest, wie sein Griff lockerer wurde. Offenbar hatte er auf meine Reaktion hin vermutet, dass ich aufgegeben hätte. Ich nutzte die Gelegenheit und schlug mit meinen Armen seine auseinander. Ich brachte meine letzte Kraft auf, um mich gegen ihn aufzulehnen. Ich machte einen Schritt nach Links und zog ihn, mit einem Griff in seinen Nacken, vor mich. Er war so perplex, dass er nicht einmal merkte, war mit ihm geschah. Noch während ich ihn zu mir zog, brach ich ihm das Genick und biss ihm in die Halsschlagader. Der Genickbruch würde einen Werwolf nicht töten, allerdings konnte ich nicht versprechen, ihn nicht vollständig auszusaugen.

Ich genoss jeden Schluck der meine Kehle hinunter rann und ließ mir den metallischen Geschmack auf der Zunge zergehen. Ich spürte gleich, wie mein Körper kräftiger wurde. Dann bemerkte ich eine zarte Note von Efeu. Wie gut das schmeckte, ich hatte schon einmal ein solches Blut gekostet, in der Nacht als....
Entsetzt stieß ich den Werwolf von mir weg. Nein! Das konnte nicht sein. Nochj während ich versuchte den Schrecken zu überwinden, krabbelte ich auf meinen Knien zu ihm hin und horchte, ob sein Herz noch schlug. Langsam, aber beständig pochte es vor sich hin. Erleichtert zog ich mich von ihm zurück und lehnte mich, ohne ihn aus dem Auge zu verlieren, mit dem Rücken gegen einen Baum. Innerlich aufgewühlt betrachtete ich ihn, überflog seine Gesichtzüge und sein dunkles Haar. Konnte es tatsächlich sein, dass seine Linie in Liam´s Diensten stand? Diese Vorstellung war absurd.

Durch brechende Äste wurde ich aus meinen Gedanken gerissen. Ich richtete mich auf und horchte in die Wälder. Zwei Stimmen sprachen durcheinander, wovon sich eine sehr aufgebracht anhörte, die einer Frau. Waren uns Liam und Rahla gefolgt? Angestrengt dachte ich nach. Es blieb nicht genug Zeit um sich zu verstecken, die Schamanin würde meine Fährte aufnehmen- Auf einen Baum zu klettern hielt ich ebenso für sinnlos. Also war nun die Frage: Würde mich Liam ein zweites mal töten? Ich machte mich bereit es heraus zu finden.

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Donnerstag, 12. September 2013

Story: The Huntsmen - Sofia - Auf der Flucht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Während mir Äste ins Gesicht schlugen, hastete ich durch den Wald. Es würde nicht lange dauern bis er bemerkte, dass ich geflüchtet war. Jeder Muskel in meinem Körper schmerzte, ich hatte kaum Kraft und musste schwer atmen. Mir schoss immer wieder die eine Frage durch den Kopf: Wie konnte das möglich sein? Ich war gestorben! Liam hatte mich getötet! Schmerzvolle Erinnerungen kamen in mir hoch, was mich dazu brachte stehen zu bleiben. Ich stützte mich an einen Baum ab, denn der Hunger zehrte an meiner Kraft.

Ich hob meinen Kopf, um den Blick durch die Umgebung streifen zu lassen und stellte fest, dass der Wald bald endete. Ich stürzte auf den Waldrand zu, doch als ich ihn erreicht hatte blieb ich wie angewurzelt stehen. Skeptisch inspizierte ich den Boden. Vor mir lag ein breiter, dunkler Streifen mit gelben Linien. Ich folgte mit meinen Augen dem Verlauf des Streifens und fragte mich, ob es sich vielleicht um eine Landesgrenze handelte. Vorsichtig setzte ich einen Fuß darauf, doch es geschah nichts. Ich ging in die Hocke und legte meine Hand darauf. Es sah aus wie gewöhnlicher Stein, aber noch nie hatte ich ihn so glatt und eben vor mir liegen sehen.
Als ich vor mich hin grübelte, sah ich an mir herunter und bemerkte die ungewöhnliche Kleidung die ich trug. Überrascht richtete ich mich wieder auf, da in mir eine weitaus wichtigere Frage aufkam: Welches Jahr hatten wir?
Lärm, den ich nicht zuordnen konnte, zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Der breite, dunkle Streifen wurde hinter mir immer heller, und das sehr schnell. Ich versteckte mich hinter den Bäumen und sah gerade noch, wie etwas Großes an mir vorbei rauschte, womit sich auch die Dunkelheit wieder um mich hüllte. Verwirrt trat ich zurück auf den dunklen Streifen und blickte dem Ding hinter her. Was war das für ein Monster gewesen und hatte ich im Inneren einen Menschen gesehen? War es so was wie eine Kutsche? Mein Magen knurrte, ich musste mich dringend nähren.

Hinter mir wurde erneut die Straße in taghelles Licht gebadet. Diesmal würde ich stehen bleiben und abwarten, denn egal was es war, es konnte mir sicher nicht gefährlich werden. Nichts konnte mächtiger sein als ein Vampir. Gerade, als ich es anspringen wollte, packte mich jemand von hinten und schlang seine Arme um die meinen unn klemmte diese damit zwischen sich und meinem Brustkorb ein. Ich strampelte mit den Beinen und trat um mich. Hinter mir hörte ich den Werwolf: "Ich habe keine Zeit dafür, also gib auf und spar uns die Zeit."
Ich fauchte ihn an: "Ihr beliebt zu scherzen. Ein Köter, wie ihr es seid, gibt mir keine Anweisungen."
Doch er lachte nur und gab zurück: "Nun, ich bin stärker als du, also werden dir sehr schnell die Optionen ausgehen. Ich habe von Liam´s Blut getrunken, du hast keine Chance gegen mich."
Erstaunt hielt ich einen Moment inne, denn einem Werwolf sein Blut zu geben, verstieß gegen unsere Gesetze. Die Welt musste sich seit meinem Tod sehr verändert haben.

Ich stellte fest, wie sein Griff lockerer wurde. Offenbar hatte er auf meine Reaktion hin vermutet, dass ich aufgegeben hätte. Ich nutzte die Gelegenheit und schlug mit meinen Armen seine auseinander. Ich brachte meine letzte Kraft auf, um mich gegen ihn aufzulehnen. Ich machte einen Schritt nach Links und zog ihn, mit einem Griff in seinen Nacken, vor mich. Er war so perplex, dass er nicht einmal merkte, war mit ihm geschah. Noch während ich ihn zu mir zog, brach ich ihm das Genick und biss ihm in die Halsschlagader. Der Genickbruch würde einen Werwolf nicht töten, allerdings konnte ich nicht versprechen, ihn nicht vollständig auszusaugen.

Ich genoss jeden Schluck der meine Kehle hinunter rann und ließ mir den metallischen Geschmack auf der Zunge zergehen. Ich spürte gleich, wie mein Körper kräftiger wurde. Dann bemerkte ich eine zarte Note von Efeu. Wie gut das schmeckte, ich hatte schon einmal ein solches Blut gekostet, in der Nacht als....
Entsetzt stieß ich den Werwolf von mir weg. Nein! Das konnte nicht sein. Nochj während ich versuchte den Schrecken zu überwinden, krabbelte ich auf meinen Knien zu ihm hin und horchte, ob sein Herz noch schlug. Langsam, aber beständig pochte es vor sich hin. Erleichtert zog ich mich von ihm zurück und lehnte mich, ohne ihn aus dem Auge zu verlieren, mit dem Rücken gegen einen Baum. Innerlich aufgewühlt betrachtete ich ihn, überflog seine Gesichtzüge und sein dunkles Haar. Konnte es tatsächlich sein, dass seine Linie in Liam´s Diensten stand? Diese Vorstellung war absurd.

Durch brechende Äste wurde ich aus meinen Gedanken gerissen. Ich richtete mich auf und horchte in die Wälder. Zwei Stimmen sprachen durcheinander, wovon sich eine sehr aufgebracht anhörte, die einer Frau. Waren uns Liam und Rahla gefolgt? Angestrengt dachte ich nach. Es blieb nicht genug Zeit um sich zu verstecken, die Schamanin würde meine Fährte aufnehmen- Auf einen Baum zu klettern hielt ich ebenso für sinnlos. Also war nun die Frage: Würde mich Liam ein zweites mal töten? Ich machte mich bereit es heraus zu finden.

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